Crusader MK III Panzer in 1:35 (Italeri) in einem Wüstendiorama



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MatiasLuge
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Ich haben ihn in einer selbstgebastelten Pappmache-Wüstenlandschaft vor einem Wüstenbild fotografiert. Das letzte Bild zeigt das Foto-Setup:

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Der Bau verlief – wie ich es von Italeri-Bausätzen gewohnt bin – ohne besondere Schwierigkeiten. Vor allem die Gummiketten waren ausreichend lang, sodass ein riskantes Auseinanderziehen nicht nötig war.
Ich habe zuerst Chrom-und Rostfarbe als Primer aufgetragen (alle Farben von Vallejo) und anschließend mit Haarspray besprüht. Nach dem Zusammenkleben kam die Hauptsächliche Bemalung mit Airbrush und Masking Tape, anschließend wurde mit feuchter Stahlwolle Teile der Lackierung wieder abgerieben (das Haarspray bewirkt, dass die obere Farbschicht nach Anfeuchtung leichter abblättert). Schließlich wurden noch helle und dunkle Washes aufgetragen und Pigmentstaub in Wüstensand-Farbe für die weitere Verschmutzung mit einer Zahnbüste „angespritzt“. Fertig :)

Zum geschichtlichen Hintergrund: Der Cruiser Tank Mk VI Crusader (hier in der Mk II-Variante von Italeri) war ein britischer Panzer, der im Zweiten Weltkrieg hauptsächlich auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz ab 1941 eingesetzt wurde.
Von Anfang an zeigten sich erhebliche Qualitätsmängel bei den Crusadern: Vor Ort in Afrika fielen rund 200 Arbeitsstunden pro Panzer an, um die Fahrzeuge überhaupt einsatzfähig zu machen. Die Reichweite, die ein Crusader zurücklegen konnte, bevor Motor oder Getriebe ausfielen, lag bei 400 Meilen, womit das Modell 1942 der unzuverlässigste Panzer der Armee war.
Hauptproblem war dabei der Liberty-Motor, der über kein Kühlsystem verfügte – fatal für einen Panzer, vor allem in der Wüste eingesetzt wurde. Die ab Werk verbaute Notkühlung aus Ventilatoren und einer Wasserpumpe erwies sich als verheerend: Die nötige Kurbellkette leierte durch Sand immer weiter aus, bis sie anfing zu springen und das Kettenrad auf der Kurbelwelle beschädigte, was dessen Austausch in einem dreitägigen Arbeitsgang nötig machte. Die Pumpe der Wasserkühlung selbst war schlecht konstruiert und wurde schnell undicht.

Die Verluste im Kampf waren hoch und der Panzer bei seinen Besatzungen wegen der technischen Probleme nicht beliebt, obwohl er den deutschen Panzern grundsätzlich gewachsen war. Ihm fehlte aber aufgrund der Bewaffnung mit einer 40-mm-Kanone und dem damit einhergehenden Fehlen von Sprenggranaten die Fähigkeit, deutsche Panzerabwehrkanonen wirksam bekämpfen zu können. Aufgrund seiner eigenen schwachen Panzerung war der Crusader den deutschen Panzerabwehrwaffen fast schutzlos ausgeliefert. Mit dem Ende des Afrikakrieges wurde der Crusader folglich für überholt erklärt und ausgemustert.
Quelle: Wikipedia
Bmwdriver
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Tolle Fotos und schön gebaut :thumbup:
MfG Dieda
Meine Modelle erheben keinen Anspruch auf historische Authentizität
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KaleuNW
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Hallo Mathias

Eine interessant verortete Geschichte zusammen mit einem realistisch gebauten Modell, fotografiert in analog gekonnt gestalteter Umgebung lasse ich mir immer gefallen. Deine Mühe hat dich* belohnt - hervorragend :thumbup:

Aus der mit Sahara Staub überpuderten Werft
Wilfred

* und alle Betrachter hier

PS: Seltsam, wie an Fehlkonstruktionen wider besseres Wissen zum Schaden gar der eigenen Leute stur festgehalten wird.
Der Beispiele gibt es viele; Dummheit ist schwieriger zu bekämpfen als manch reale Gegener :?
Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will.
Michel de Montaigne (1533 - 1592)

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ModellbauFan
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Sehr gut in Szene gesetzt :respekt:
Beste Grüße,
Fabian
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