Revell Chevrolet Corvette 1:24



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StephBonn
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Das werde ich auf jeden Fall machen :thumbup:
„Geduld ist bitter, doch ihre Frucht ist süß“ (Aristoteles)
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R.E. Vell
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Klasse, vielen Dank schon jetzt! :thumbup:
Es grüßt der Michl aus dem Oberland ;)
IchBaueAuchModelle
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Du könntest doch einfach Spraydosen für die Karosserie benutzen? ich habe zwar Airbrush und bin auch durchaus in der Lage, da was Ordentliches auf die Räder zu bekommen, aber die Masse meiner Modelle selbst ist mit der Spraydose lackiert. Airbrush nutze ich für Karosserien nur, wenn ich die Farbe nicht als Spray bekomme. Was gerade durch vorhandene Farbnummern eher die Ausnahme ist. Im Grunde spraye ich immer die Grundfarben, um dann mit dem Pinsel die Details oder Abstufungen zu bemalen. Airbrush ist schön und gut, aber mir ist die Vorbereitung und die Nachbereitung immer zu lästig, weil es doch sehr zeitaufwändig ist und am Ende 3/4 der Zeit frisst. Deshalb nutze ich die nur "mit Bedacht" ;)
Karosserien habe ich noch keine stumpf mit dem Pinsel bemalt.
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Es grüßt Christian
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StephBonn
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Moin Christian.
Danke für deinen Rat, drüber habe ich auch schon nachgedacht die Grundsubstanz des Modells mit Spraydosen zu bearbeiten. Eine Methode die durchaus Sinn macht und auch effektiv ist. Was ich auch schon öfter gemacht habe beim Glanzfinish. Habe da immer die Spraydosen clear gloss von Revell genommen und für mein Empfinden gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt. Und darüberhinaus ist die Arbeit mit Spray Cans schnell erledigt.
Warum also alles mit dem Pinsel?
Mich reizt nur der Gedanke es mit dem Pinsel so weit zu versuchen bis am Ende die Gewissheit steht: Modellbausatz...Farbe...Pinsel...gleich gutes, bis sehr gutes Ergebnis . Niemand sollte jetzt denken "warum macht der sich so viel Mühe, wenn es doch viel einfacher und schneller geht?". Gerade das ist es was mir am meisten Freude bereitet, mit wenig Aufwand, etwas Geduld und Zeit was ansehnliches zu kreieren.
Dabei ist aber auch entscheidend das häusliche Umfeld.
Wenig bis keinen Platz für aufwendige Werkstätte mit allem drum und dran. Geräuschkulisse wie Kompressor auch wenn diese teilweise schon sehr leise sind, ist da nicht ganz optimal. Spray Cans gehen wenn überhaupt nur im Keller nicht im Wohnbereich, und ich baue abends nach 22.00 Uhr an einem Küchentisch. Habe lediglich eine Holzkiste in der meine Utensilien drin sind wie Farbe, Verdünnung, Pinsel ein wenig Werkzeug...alles sehr Basic.
Letzten Endes kommt es darauf an, wie ist das Ergebnis...bin ich damit zufrieden, bin ich mit der Ausführung meines Hobbys glücklich? Und das tut es. 100%. Ein guter Satz Pinsel erfreut mich mehr als jede noch so dolle Airbrush.

Phu jetzt hab ich aber viel vom Stapel gelassen...
Schöne Grüße

P.S. hoffe dein Umzug ist gut verlaufen :thumbup:
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IchBaueAuchModelle
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Da haste mich gut ausargumentiert ;) Klar, solche Faktoren beeinflussen alles.

Das ist auch gut die Definition des Modellbau: nach eigenen Fähigkeiten und Anspruch zu bauen. Einem selbst muss es gefallen. Und das ist gut so. Mein Modell, meine Regeln, mein Bau. Punkt. Wem es nicht passt, kann wegklicken oder weiter gehen.
Ich bin einer, der mag es "Quick & Dirty". Deshalb arbeite ich viel mit Spraydosen. Aber dann zieht es sich immer ewig, bis ich die Details bemalt habe. So ist das eben beim Hobby: keine Pflicht zu nichts. Oft sitze ich in meinem Lager, schaue auf die ganzen Bausätze und sage mir: welches Opfer nehme ich, um es nur mal schnell zusammen zu bauen. Vielleicht sogar nur mit Schere und Kleber :lol:
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie deine C1 am Ende auf den Rädern steht :)
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Es grüßt Christian
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StephBonn
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Hallo und guten Abend...
Es ging wieder einen kleinen Schritt weiter. Da ja der ein oder andere von euch genauere Bilder zum Thema Pinsel wollte, habe ich mir mal den Unterboden als erstes Beispiel ausgesucht. Gemalt wurde mit Aquas von Revell, Anthrazit in bisher drei Schichten. Die Dritte ist noch etwas frisch wie man vielleicht erkennen kann aber durchaus vorzeigbar.
Ob noch eine dünne vierte Schicht nötig ist glaube ich nicht.
Habe auch mal eine Nahaufnahme versucht, man kann ganz gut erkennen wie relativ glatt die Oberfläche ist.
20260419_220539.jpg
20260419_221920.jpg
20260420_221548.jpg
20260421_224124.jpg
20260421_224540.jpg
Zwischen den Schichten liegen je 24 Stunden Trockenzeit
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Revell-Bert
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:respekt:

Und danke für's Zeigen :thumbup:
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Gruß der Bert
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paul-muc
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Ein makelloses Ergebnis, soweit erkennbar. Respekt!
Wenn ich Aquas verwende, wische ich die Modelloberfläche vorher mit Alkohol ab. Verdünnung mit destilliertem Wasser. Mitunter mit einem kleinen Tropfen Geschirrspülmittel wegen Aufhebung der Oberflächenspannung.
Zum Pinseln hat sich ein Flachpinsel Größe 6 als beste Wahl herausgestellt. Damit würde ich es auf der Karosserie probieren.
Weiter viel Erfolg.
IchBaueAuchModelle
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Krass!! Hast Du die Farbe verdünnt? Ich gehe davon aus.

Tolles Ergebnis!
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StephBonn
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Moin...
Ja, die Farben sind stark verdünnt.
Durch die fast wässrige Konsistenz erfordert es dann mehrere Schichten die aber dann im Endeffekt für das glatte Ergebnis sorgen. Verdünnt wird mit destiliertem Wasser welches zu ca. 5% mit IPA beigemischt wird. Das reicht um die Spannung herauszunehmen. Die Anzahl der Schichten variieren je nach Farbe und Hersteller usw...da gibt's keine genauen Regeln.
Grüße :D
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Revell-Bert
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Ernste Frage mit der Bitte um ehrliche Antwort...

Meine Erfahrung mit stark verdünnter Farbe ist die, dass schon das mehrfache Anfassen, an den Kanten die Farbe "abreibt"...
Motor, habe gerade kein besseres Beispiel
Motor, habe gerade kein besseres Beispiel
IMG_20260422_095321_(800_x_654_pixel).jpg (120.02 KiB) 331 mal betrachtet

Zugegen ich machen nicht viele Schichten zwei, vielleicht drei.

Wie sieht es da bei deiner Bemalung aus?
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Gruß der Bert
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StephBonn
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Hallo Bert,
Das Problem hatte ich aber auch mit gebrushter Farbe.
Hier liegt das Problem im Farbtyp. Wasserbasierte Acrylfarben sind längst nicht so widerstandsfähig wie Enamels. In der Regel habe ich das Problem natürlich auch aber ich bessere dann einfach noch mal aus an den betroffenen Stellen. Wenn man das Problem reduzieren will sollte man dünne Gummihandschuhe tragen. Mit Enamels möchte ich aber nicht unbedingt arbeiten allein schon wegen des starken Geruchs.
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StephBonn
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Zum Pinseln hat sich ein Flachpinsel Größe 6 als beste Wahl herausgestellt.
Danke für den Tipp...den habe ich sogar im Sortiment :thumbup:
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R.E. Vell
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Danke für die Bilder und die weiteren Erklärungen. :thumbup:

Noch eine Frage: Pinselst Du die einzelnen Schichten abwechselnd jeweils in eine Richtung? Also einmal längs und die nächste Schicht quer, usw.? Oder mehr dort, wo beim ersten Anstrich weniger haften geblieben ist? Oder ganz anders?
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StephBonn
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Moin Michl...

In der Regel streiche ich mit ganz wenig Druck immer von links nach rechts. Dabei ist die erste Schicht wie eine Art Grundierung, sofern sie durchgetrocknet ist. Dann ist die zweite dünne Schicht schon deutlich deckender, bei der dritten ist je nach Farbe, schon keine Ungleichheit mit dem Auge zu erkennen. Meistens reichen drei Schichten aus. Wenn die Farbe sehr verdünnt ist können beim auftragen kleine Bläschen entstehen, diese beseitige ich dann durch leichtes aufdrücken der Pinselspitze. Durch die wässrige Konsistenz der Farbe entstehen auch mal kleine Pfützen, diese verschwinden aber in der Regel durch die Verdunstung.
Bei glänzenden Farben ist schwieriger, da können teilweise dunkle Flecken entstehen die dann auch nicht mehr weggehen. Am besten IMMER mit Mattfarben pinseln. Glanzlack nachträglich drauf geht auch...
Grüße
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