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Tupolew Tu-22M3 Backfire-C (Litakit 1:144)
Verfasst: Mi 20. Mai 2026, 22:50
von Eukaryot98
Mein nächstes Projekt wird speziell. Nicht nur dass das Vorbild wirklich mal etwas anderes ist, sondern auch Litaki als junger Hersteller mal etwas anderes auf der Werkbank ist. Im letzten Jahr baute ich ja schon die serbische Nj-22 Orao vom selben Hersteller.
Der hier vorliegende Bausatz ist die zweite Variante und erst vor einem halben jahr erschienen. Die Erstauflage erschien auch erst in 2024. Damit ist die Tu-22M3 ein absolut moderner Bausatz. Das Bild vom Inhalt zeigt auch, wie viele Teile der Bausatz eigentlich beinhaltet. Gerade für ein 1:144 Flugzeug ist der Inhalt gigantisch. Die Details wirken sehr gut, allerdings erwarte ich keine all zu gute Passung. Aber dafür gibt es ja Spachtelmasse.

Die Tu-22M3 ist im Grunde ein genialer Blender: Um im Kalten Krieg Budget-Freigaben zu erschwindeln, verkaufte Tupolew das Flugzeug dem Kreml als simples Update des glücklosen Vorgängers, obwohl eine völlig neue Konstruktion auf den Fahrwerken stand. Mit ihren markanten Schwenkflügeln verwandelt sich der schwere Bomber im Flug vom gleitfähigen Riesen zum pfeilschnellen Jet, der mit über Mach 2,2 und vollgepackt mit schweren Marschflugkörpern Jagd auf Flugzeugträger machen sollte. Heute ist die modernisierte Maschine leider traurige Realität am Himmel über der Ukraine, wo sie von Russland für heftige Fernangriffe genutzt wird, während die die Ukraine ihre Flotte bereits ausgemustert hat. Der Bausatz selber berücksichtigt auch nur ukrainische Maschinen.
Ih hoffe ihr seid bei diesem tollen Flieger dabei.

Re: Tupolew Tu-22M3 Backfire-C (Litakit 1:144)
Verfasst: Do 21. Mai 2026, 10:42
von MichaelR1
interessant

Ich bleibe in der erste Rehe sitzen

Re: Tupolew Tu-22M3 Backfire-C (Litakit 1:144)
Verfasst: Mo 25. Mai 2026, 17:00
von Eukaryot98
So ich hab in den letzten 14 Tagen angefangen, als ich im Hotel war. Daher verzeiht die Fotoqualität, ich hatte nur eine Nachttischlampe für die Fotos und leider wurde mein Deckel zuletzt beim Wandstreichen missbraucht, daher die Farbreste.
Begonnen hat alles mit dem einfachen Cockpit: vier sitze, Konsolen und das wars. Ich muss sagen, ich hatte es durchaus besser gefunden, wenn das Cockpit ein wenig detailierter geworden wäre, aber man sieht vermutlich nicht all zu viel.
Dann musste Gewicht rein, und das nicht zu knapp. 30 bis 50g haben die angeben. Ich bin aber zuversichtlich dass das auch ausreichend ist.. danach habe ich den Rumpf vorne zusammen gesetzt.
Oben und unten müssten dann Teile des Radars und die Positionsleuchte eingesetzt werden. Ja hier zeigte sich aber dann die eher mäßige Passung. Da wird einiges zu schleifen sein.
Ähnlich bei dem Lufteinlass. Das wird arbeiten werden. Ich bin gespannt wie sich das machen lässt.
Eine Triebwerksnachbildung finde ich gut gelungen.
Und dann habe ich den hinteren Rumpf gemacht. Hier musste vorallem der Fahrwerksschacht gemacht werden.
Alles im allem wird das hier wirklich einiges an Arbeit werden. Mal sehen wo die Reise hingeht.
Re: Tupolew Tu-22M3 Backfire-C (Litakit 1:144)
Verfasst: Sa 30. Mai 2026, 21:35
von Eukaryot98
Ich habe hier krFtig weiter gemacht. Jetzt Zuhause habe ich am heimischen Basteltisch ganz andere Möglichkeiten. So habe ich z.B. die Nase verspachtelt. Ich überlege auch das Cockpit noch zu verfeinern. Ohne sinnlose Mühen in Stundenlanden Details zu verschwenden.
Bei der großen Ausbesserung kommt man ohne hin nicht darum die Gravuren nochmal zu machen, daher muss man wahrscheinlich auch nicht sparsam sein. Den hinteren Rumpf habe ich zusammen gesetzt. Auch hier war die Passung eher durchwachsen, aber keine Katastrophe.
Erstaunlich sind die Gegensätze des Bausatzes. Während größere Teile oft eher Probleme haben mit der Passung, gehen andere Bereiche zusammen wie Butter. Auch die Details sind ein Traum..daher will ich euch diese schönen Nachbrenner Rohre zeigen, mit den tollen Rillen.
Das Teil ist wirklich großartig, eine Herausforderung gewiss, aber es macht Spaß.
Re: Tupolew Tu-22M3 Backfire-C (Litakit 1:144)
Verfasst: Sa 20. Jun 2026, 21:45
von Eukaryot98
Weiter ging es an der Tu-22. Der Rumpf ist erstmal zusammengesetzt. Und es muss gespachtelt werden. Und das nicht zu knapp.
Also gerade die Seiten. Ich habe auch Stellenweise Abklebeband zum Fixieren und richtig anziehen genutzt. Leider sind dabei weiterhin Lücken zu sehen.
.
Die Unterseite, hier muss der Übergang gespachtelt werden. Ja wie gesagt die Passung ist eine Herausforderung, aber die Details sind trotzdem sehr gut gelungen.
Da jetzt einige Zeit war zum trocknen, habe ich die Kleinteile zusammengesetzt. Konkret wären es Rumpf, Flügel, sowie der untere Teil des Seitenleitwerks.
Ja es zieht sich so hin. Aber auf alle Fälle ist der Flieger ein riesiges Teil, gerade für den Maßstab
Re: Tupolew Tu-22M3 Backfire-C (Litakit 1:144)
Verfasst: Fr 10. Jul 2026, 15:27
von Eukaryot98
Jetzt wurde es wirklich Kleinteilig... Absolut übertrieben meiner Meinung nach. Die Tu-22M3 hat 6 Räder pro Hauptfahrwerk, also insgesamt 12. Die Räder im Bausatz waren zwei geteilt, macht also 24 Randhälften, die mit einem Durchschnitt von nicht Mal 5 mm. Die Dinger mussten ausgetrennt und versäubert werden. Also es war schon amüsant.
Zum Glück ist Modellbau ein Hobby zum Entspannen... Ich weiß es nicht mehr wie viele, aber ich dachte es waren 16 bis 20 Bauteile pro Fahrwerk. Jede Stange und jeder Hacken war einzeln, keine Passhilfe. Es musste alles Recht frei ausgerichtet werden... Am Ende hab ich es hinbekommen, aber ob das gereicht hat, wird die Endmontage zeigen.
Nachdem ich im letzten Moment bemerkt habe, dass das Cockpit zu weit oben saß, konnte nun das Klarteil eingeklebt werden..Klar musste ein wenig gespachtelt werden, aber alles im Rahmen.
Deutlich entspannter war es dann bei dem Marschflugkörper. Hier war die Passung absolut in Ordnung.
Es wird, die Bauschritte sind durch.
Re: Tupolew Tu-22M3 Backfire-C (Litakit 1:144)
Verfasst: Fr 17. Jul 2026, 14:49
von Eukaryot98
Ich bin gerade dabei die Arbeiten an der Tu-22 massiv zu intensivieren, ich merke dass das Projekt so bisschen meine Motivation hemmt und nach drei Monaten Bau wird es langsam wirklich Zeit den Flieger vom Tisch zu bekommen. Dabei soll er trotzdem das verdiente aussehen bekommen.
So wird die Unterseite mit Insignia weiß lackiert, einen leicht ins Creme gehenden weißen Farbton. Theoretisch ist das Flugzeug nur zweifarbig, aber kleine Flächen haben auch auf der Oberseite diese Weise Farbe bekommen und mussten umfangreich abgeklebt werden.
Es zeigt sich noch weiter Unsauberkeit, nach dem Trocknen werde ich sie nochmal schleifen, polieren und erneut lackieren. Kleinteile sind bereits zusammengestellt und ebenfalls teilweise lackiert. Besonders die Burja Marschflugkörper.
Trotzdem, jetzt wo man sieht die letzten Züge werden gerade erreicht, steigt die Motivation wieder... Bis der nächst e Rückschlag kommt.
Re: Tupolew Tu-22M3 Backfire-C (Litakit 1:144)
Verfasst: Mo 20. Jul 2026, 19:47
von Eukaryot98
So das Maskingtape ist abgezogen und jetzt erstrahlt die Backfire in ihrer ganzen Pracht. Mehr oder wenigery denn spektakulär ist halt irgendwie doch ander
Wobei ich trotzdem sagen muss, beim genauen hinschauen sind die Farbunterschiede sauber zu sehen, sowie auch das saubere abkleben. Ich bemale noch die Details, aber soviele sind es tatsächlich nicht.
Eigentlich fehlt nur noch die Endmontage und ich denke mit den Decals wird sie dann ein richtiges Prachtexemplar.

Re: Tupolew Tu-22M3 Backfire-C (Litakit 1:144)
Verfasst: Mi 22. Jul 2026, 12:04
von Eukaryot98
Heute heißt es Endmontage und es wird auch dringend Zeit dafür. Es ging jetzt ganz entspannt mit dem Fahrwerk los.
Vorher habe ich nochmal alles um das optische Visier davor richtig versäubern müssen.
Das Hauptfahrer wurden dann als nächstes eingebaut. Das ging Recht Strafe im das Passloch einzufügen, aber ist dafür aber jetzt recht stabil.
Und nun ganz großer Trommelwirbel bitte

... Sie steht wie eine Eins, alles Perfekt, gerade und Symmetrisch und vor allem stabil.
So Recht imposanten sieht sie aktuell sogar aus, Flügel weiter beweglich und Details alle bemalt.
Nun wollte ich mich darum kümmern, dass die Scheinwerfer vorne noch nach bisschen was aussehen. Ich bohrte dafür zwei Löscher und werde sie jetzt mit Weißleim wieder verschließen.
Und nun kann nach dem Klarlack die Hoheitszeichen angebracht werden. Aber jetzt wird es, wie es werden soll.