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Rafael Berlin
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Soooo klein und trotzdem so gut :clap:
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ModellbauFan
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Dankeschön :)
Beste Grüße,
Fabian
Revell-Bert
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Lack
Lack
IMG_20260819_124009_(800_x_377_pixel).jpg (89.99 KiB) 2885 mal betrachtet

In der Tat bin ich gerade etwas ratlos und brauche eure Ideen oder Erfahrungen...
Ich finde den Fehler nicht.
Das Bild ist jetzt beispielhaft, aber zeigt, was ich nicht in den Griff bekomme.

Man sieht den "Dreck" im Lack. Meine Vermutung war, dass der Lack "dreckig" war, altersbedingt vielleicht auch irgendwas...

Aber wohl weit gefehlt... Mittlerweile habe ich vier (!) verschiedene schwarz#07 -unabhängig von einander- ausprobiert und IMMER das gleiche Bild, auch nach dem Filtern.

Alles mit H&S lackiert, mit (Universal-)Verdünnung gestreckt, (Farbe zu Verdünner) 2:1 bis 1:1 und noch dünner... Die "Pickel" kommen schon aus der Pistole. Vielleicht kenne ich auch die Ultra noch nicht gut genug, aber das Dach von Bulli ist ja ein Traum gewesen...

Ein "Gegen-"Versuch mit der noname-Gun steht noch aus...

Die Verdünnung (Dose & Hersteller) habe ich bisher immer verwendet, auch beim SLS, deshalb schließe ich die Verdünnung an sich aus.

Auch der Lack macht im Glas einen guten Eindruck...

Gebt mir ein paar Ideen.


Edit 19.08.
So sah jetzt der letzte (vierte) Versuch aus:
Hummer2
Hummer2
IMG_20260819_221524_(800_x_556_pixel).jpg (164.62 KiB) 2854 mal betrachtet
Hummer2 zoom
Hummer2 zoom
IMG_20260819_221533_(800_x_556_pixel).jpg (136.53 KiB) 2854 mal betrachtet

Je dicker ich die Schicht mache, desto glatter wird es und es sind nur noch wenige "Pickel" (und Details ;) )zu sehen...
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Gruß der Bert
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:shock:
Wenn ich darüber nachdenke, wie schlampig ich mit meiner Lackiererei bin und recht gute Ergebnisse habe, verwundert mich dein Ergebnis:
Ich filtere meine Farben nie, mische die immer in meiner Airbrush an (mit immer den gleichen Pinsel von der Farbdose in die Pistole) Verdünnung mit der Pimpette dazu, vermischt mit dem Pinsel, diesen dann kurz mit Küchenrolle gesäubert und Lackieren. Das Reinigen mache ich dann auch mit Verdünnung in die Pistole, mit dem Pinsel gesäubert und durch die Pistole gejagt. Nadel raus, reinigen. Wenn diese "sauber" aus der Pistole kommt, bin ich durch.
Meine Lackierkabine wird nicht angepackt. Die ist lediglich mit Papier ausgekleidet, dass sie nicht so viel Spritzstaub anfällt. Das Papier tausche ich vielleicht alle 6 Monate aus - zumindest habe ich das gerade nach dem Umzug gemacht, da die eh abgebaut werden musste. Ansonsten mache ich nichts Wildes.

Ich muss zugeben, dass ich Karosserien nur in Ausnahmefällen mit der Airbrush lackiere. Ich bin ein Dosenkind.

Und jetzt endlich meine Vermutung:
Ich denke, weil die Teile doch recht groß sind und der Lackiervorgang bei dir dadurch länger dauert, wird vielleicht zu viel Staub aufgewirbelt, welchen die Absauganlage nicht zu packen bekommt und legt sich auf dein Teil ab.
Das ist wie beim Kompressor: wenn dein Werkzeug mehr Luft verbraucht, als der Kompressor zur Verfügung stellen kann, geht der in die Knie.
Das mag bei kleineren (kurzzeitigen) Lackiervorgängen nicht so ins Gewicht fallen. Aber ggf. bei den großen Flächen.
Die Erfahrung mache ich regelmäßig, wenn ich 2K-Klarlack lackiere. Der Durchsatz ist dann für die Absauganlage zu groß (weil meist viel dünner angemischt) und der Raum ist danach mehr vernebelt.
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Es grüßt Christian
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Revell-Bert
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Gute Theorie, werde ich verfolgen :thumbup:

Das gleiche Lack-Bild zeigt sich auch auf der Heckklappe, die ist deutlich kleiner und wurde als erstes lackiert.

Oder der Lack mag die Verdünnung nicht...
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paul-muc
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- Lag es an den hohen Außentemperaturen? Die Schicht, die schon auf dem Auto ist, trocknet zu schnell und der später aufgetragene Lack verbindet sich nicht mehr und bleibt als Pickel liegen.
- Ist der Druck zu hoch und der Lack wird schon beim Sprühen trocken??
Ich bleibe mit meiner Airbrush mittlerweile immer um 0,5 bar und spritze nass in nass, damit sich die Schichten verbinden.
- Ist die teure Spritzpistole anders zu handhaben als die billige? Ich benutze seit Jahren eine für 20 € und wenn es unterschiedliche Ergebnisse gibt, liegt es in er Regel an mir. Ich hatte jetzt den Audi mit Revell 07 und Revell Verdünnung lackiert und bin ganz zufrieden.

Schade um das Auto. Hoffentlich kriegst du es noch hin.
Revell-Bert
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Der Lack geht mit Spiritus ab, das habe ich schon an der Heckklappe versucht, da mache ich mir keine Sorgen.

Ich werde noch einen Versuch mit Color-Mix machen, vielleicht mag die schwarz#07 keine "Baumarkt"-Verdünnung...
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Immer wieder ein interessantes Thema. Man arbeitet immer gleich, mit den gleichen Materialien und auf einmal haste da so einen Querschläger, der mal so gar nicht ins Schema passt.

Ich nutze für meine Revellfarben immer Verdünnung für meine 2K-Lacke oder die Basislacke, die ich auch an den echten Autos verwende. Derzeit von Standox "Easy 15-30". Mit dem Revellverdünner experimetiere ich nur, wenn ich Farben zum Streichen aufmischen mag. Das ist sehr selten. Eher greife ich zu dem Standox.
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Revell-Bert
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Eine schwarz habe ich noch, die mache ich jetzt Halbe-Halbe...
Einen Teil dann einmal mit Color-Mix...
...und der Hummer schwimmt schon im Alkohol...

Ach ja zum Luftdruck, mit 0.4er Düse bei ca.1bar hatte ich die Versuche gemacht.


After the car-wash...
Sauber
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IMG_20260820_225113_(800_x_426_pixel).jpg (62.25 KiB) 2720 mal betrachtet
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Rafael Berlin
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Ich glaube, per Ferndiagnose bleibt es kompliziert.

Egal welchen Weg du gehst, ich würde aber in jedem Fall empfehlen, den nächsten Versuch auf einem Plastikbecher oder ähnlichem machen.

Meine Vermutung: du hast Revell-Farbe verwendet (du sprichst von Color-Mix...), die schwierig für die Airbrush vorzubereiten ist. Weil die ungünstig gemischte Farbe die Airbrush leicht verstopft, bist du auf eine 0.4-Düse ausgewichen, würde zumindest meiner Erfahrung entsprechen. Mit einer 0.4 Düse hast du weniger Kontrolle und da kommt in einem Rutsch viel Farbe raus (mir zu viel). Wenn dann noch der Druck zu niedrig ist (weil du Angst hast, dass es vor dem Auftreffen trocknet oder du einen zu großen Abstand brauchst, wegen der großen Farbmenge), dann rotzt die Pistole.

Meine ehrliche Empfehlung: Versuche es mit ausreichend verdünnter Tamiya Farbe mit Fließmittel. Tamiya hat mich da ehrlich nie im Stich gelassen. Bekommst du auch durch eine kleinere Düse. Ich würde auf jeden Fall eine kleinere Düse vorziehen, hab ich so auch mit der Ultra gemacht. Lieber in mehreren dünnen Schichten sprühen.
Wenn sich dabei etwas Staub sammelt, nach dem Antrocknen gaaaanz vooooooorsichtig abschleifen.

Wenn es hochglänzend werden soll, bleibt ja eigentlich nur nass-in-nass sprühen, da hast du keinen Schutz vor Staub. Alternative halt: mit Klarlack überziehen. Auch da empfehle ich das etwas teurere Produkt von Tamiya aus der Dose (TS-13, wenn ich mich recht erinnere).

Viel Erfolg,
Rafael
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Revell-Bert
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Erst einmal großen Dank für Eure Gedanken :respekt:

Ich habe jetzt einen langen Experimentier-Nachmittag hinter mir.

@Raphael
Die 0.4er ist im Einsatz, einfach um Erfahrungen zu sammeln.
Der Luftdruck ist "nach Gehör" justiert, wenn mir das Geräusch (mit Farbe) an der Düse "gleichmäßig" ist, dann bleibt/lasse ich das. In meinem Fall um 1bar+-.
Und du hast recht, das ist mir bei meinen bisherigen "Guns" nicht so stark aufgefallen, wie jetzt bei der Ultra, dass da richtig viel Farbe kommen kann. In den billigen Guns müsste sogar eine 0.5 verbaut sein, hat aber nie derartige Mengen abgegeben.
Ich muss nochmals in die Aservatenkammer, ich könnte in der Tat Tamiya da haben...

Ergebnisse:
Ich breche jetzt einfach Mal mit der Tür ins Haus und behaupte, dass es an der Enamel#07 liegt.

1. bis 4. Versuch:
Ich habe nur mit "Baumarkt -Verdünnung" gearbeitet, so sieht das aus (hier: viertes , frisches Farbdöschen)

Flasche Universal Verdünnung
Flasche Universal Verdünnung
IMG_20260821_175426_(533_x_800_pixel).jpg (110.11 KiB) 2644 mal betrachtet

5.Versuch:
Neue #07 enamel, 5ml Farbe, 2ml Color-Mix.
Die China-Gun bringt die Farbe gar nicht durch die Düse.
Bei der H&S ging es. Und die Farbe zeigt das gleiche Bild...


Color-Mix
Color-Mix
IMG_20260821_175418_(800_x_764_pixel).jpg (144.13 KiB) 2644 mal betrachtet
Lack-Bild Color-Mix
Lack-Bild Color-Mix
IMG_20260821_181819_(800_x_624_pixel).jpg (97.69 KiB) 2642 mal betrachtet

6.Versuch:
Obige #07 pur.
China-Gun...
H&S quält sich, kein "Lackieren" möglich und was sagt der Farbbecher:
Becher 2
Becher 2
IMG_20260821_182107_(800_x_762_pixel).jpg (108.94 KiB) 2641 mal betrachtet

Warum mein Dach von Bulli so "gut" geworden ist, keine Ahnung, wenn ich jetzt dieses Desaster sehe...
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paul-muc
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Revell Enamel 07 plus Color Mix, ca. 1:2,
0,3 mm, ca. 0,5 bar

Audi_R8_38.jpg
Audi_R8_38.jpg (51.58 KiB) 2599 mal betrachtet
Nachtrag: Könnte es sein, dass dein Problem gar nichts mit der Farbe zu tun hat, sondern mit der Luft aus dem Kompressor?
Vielleicht ist eine Dichtung defekt und die Luft zieht Ölnebel.
Revell-Bert
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Hi Paul,
der R8 macht was her, gut geworden mit der #07 :thumbup: :thumbup: :thumbup:


Kompressor schließe ich aus, da ein Speicher und eine Wartungseinheit mit Wasser und Ölabscheider dazwischen sind, unabhängig davon ist es eine "trockene" Membran-Maschine.
Auf den obigen Bildern sind die "flockigen" Farbe in den Gläsern noch nicht in der Gun gewesen. Die "Brocken" fallen schon nach dem Verdünnen aus, bzw sie sind ein Bestandteil der Farbe.
Alle Döschen waren bis dahin ungeöffnet!

Die Farben sind bei mir in normaler Umgebung gelagert, bei normaler (Raum-)Temperatur...


Hier nun die Ergebnisse mit Aqua Color. Geht sicherlich auch noch besser, aber ich war/bin schon etwas "angefressen"...
Heckklappe
Heckklappe
IMG_20260821_211034_(800_x_558_pixel).jpg (142.75 KiB) 2576 mal betrachtet
Draufsicht
Draufsicht
IMG_20260821_211028_(800_x_707_pixel).jpg (177.47 KiB) 2576 mal betrachtet
Spiegelung
Spiegelung
IMG_20260821_211018_(800_x_604_pixel).jpg (132.79 KiB) 2576 mal betrachtet

Damit kann ich gut leben...

... leicht überschleifen und polieren.
Jedenfalls kleinerer Aufwand, als das "Pickel ausdrücken"...
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Aktvetos
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Bert.... Ich möchte kein Revell bashing im Revell Forum beginnen... Aber ich gebe zu bedenken: es wird einen Grund haben, warum man in unzähligen Youtube Videos die wenigsten Modellbauer mit Revellfarben arbeiten sieht. Besonders, wenn es ums Thema brushen geht. Will ich damit sagen: Mit Aquacolor kann man nicht brushen? NEIN! Aber die Hürde, bis man das richtige Mischungsverhältnis heraus findet, das man immer optimale Ergebnisse bekommt, ist zu hoch. Warum schwer machen, wenn es einem andere Hersteller einfach machen? Tamiya.. war damals für mich eine Offenbarung beim Thema Airbrush. Ein paar Tropfen hauseigenen Verdünner auf nen Airbrush Topf Farbe und es flutscht. Ohne ständig Probleme zu haben. Egal mit welcher Düse. Bei 0,15 ein paar Tropfen mehr Verdünner, bei 0,4-5, gehts auch ohne Verdünner. Aber ich mach trotzdem Verdünner rein. Einfach das der Farbauftrag nicht zu sehr deckt. Da ich ja viel und oft mit Preshading o.Ä. arbeite. Da will ich gar keinen 100% Deckungsgrad.
Gibts gar keine Probleme mit anderen Herstellern? Natürlich schon. Auch mir verstopft mal eine Tamiya Farbe die Düse. Oft weil ich die Farbe aus Faulheit zu wenig umgerührt habe. Oder nur geschüttelt statt gerührt... Oder zu viel oder zu wenig Verdünner erwischt habe. Ich mach das Auge mal Pi, ich zähle selten Tropfen beim verdünnen, mach ich nur beim mischen von Farbtönen. Besonders Metallic Farben neigen aufgrund ihrer Zusammensetzung bei kleinen Düsen schneller zum verstopfen. Aber das merkt man schon beim Pinseln, diese Farben sind einfach .... "klebriger" als normale Farben. Da brauchts dann mehr Verdünner. Aber das sind Erfahrungswerte im Feintunning. Bei Aquacoler beginnt diese Hürde schon, wie du jetzt selbst merkst, schon beim brushen von normalen Farben.
Lg Rainer

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Karosserie passt so...
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Eine Runde Tamiya compound und Nachpolieren, taugt :thumbup:


@paul, deine Frage ist noch offen:
"Ist die teure Spritzpistole anders zu handhaben als die billige?"

Ja, und das in vielerlei Hinsicht.
Bei meiner alten Gun ging ganz grob nur Luft an oder aus. Hier kann ich sogar die Luft relativ leicht "regulieren".
Mit der neuen Gun bekomme ich ("dicke")Farbe durch die Düse, da kommt bei der alten schon lange nichts mehr.
Auch der Hebelweg ist "übersetzt" und lässt minimalste Mengen Farbe dosieren. Und das alles schön gleichmäßig.
Bei der alten Gun musste die Farbe erstmal ins Sprühen kommen, bevor man "zurückregulieren" könnte. Hier bei der neuen geht das von Anfang an, dass Farbe kommt.

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Gruß der Bert
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