Küstenraketenkomplex 4K51 Rubezh / SS-C-3 Styx (Trumpeter 1:35)



Nachtfalter
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Update 3 vom 04.03.2026

Moin moin,

der Norden meldet sich mal wieder aus der Versenkung. Nachdem ich einige Wochen was anderes um die Ohren
hatte, hab ich letzte Woche wieder Zeit für das Hobby gefunden.

Am Dienstag, 24.02.2026

habe ich erstmal klein angefangen, die Unterlegkeile mussten gebogen und zusammen gebaut werden sowie die
Aufnahmen dafür zusammen geklebt werden. Die kommen später hinten ans Chassis.

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Da die Teile trocknen mussten, ging ich erstmal zum nächsten Bauabschnitt weiter.

Als Nächstes stand der Launch pad oder besser Startbehälter an. Die Startbehälter dienten sowohl dem Transport, der Lagerung als auch dem direkten Abschuss der Raketen, meist vom Typ P-15M Termit/SS-N-2C/SS-C-3 Styx.

Los ging es mit dem Behälter Oberteil (innen). Die arbeiten gestalteten sich im Gegensatz zu später noch als
relativ harmlos.

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Zum Abschluss und einer ausreichenden Trocknungszeit habe ich schonmal die Innenseite lackiert.


Zum Tagesabschluss nahm ich mir die erste von zwei Startschienen vor.

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Mittwoch, 25.02.2026

Die zweite Startschiene stand auf der Tagesordnung und ich konnte schon mit dem Behälter Unterteil
anfangen.

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Der Behälterboden.

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Am Donnerstag, 26.02.2026

machte ich mit den Flugkörpern weiter.

Die Grundversion P-15 hatte feste Tragflächen und wurde aus einem Container von einer Startschiene abgefeuert. Die Lenkwaffe wurde von einem Feststoff-Booster gestartet und dann von einem Raketentriebwerk für Flüssigtreibstoff angetrieben. Neben dem eigentlichen Suchkopf verfügte die Lenkwaffe über ein einfaches Trägheitsnavigationssystem sowie über einen barometrischen Höhenmesser. Dieser wurde in späteren Modellen durch einen Radarhöhenmesser ersetzt. Die Lenkwaffe flog in einer Höhe von 100 bis 200 Metern. Für den Endanflug wurde das Ziel mit einem aktiven Radar erfasst; die Lenkwaffe steuerte dann selbstständig auf das Ziel zu. Im Jahr 1959 begannen die Arbeiten an einer Version mit einem IR-Suchkopf. Diese Version trug die Bezeichnung P-15TG und hatte einen passiven Infrarot-Suchkopf mit einer Erfassungsreichweite von etwa zehn Kilometern.

Spätere Ausführungen besaßen eine größere Reichweite und faltbare Tragflächen. Dies ermöglichte die Einführung eines kompakten Startcontainers, der luftdicht abgeschlossen werden konnte. Dem Navigationssystem musste vor dem Start die Marschflughöhe von 25, 50 oder 250 Metern eingegeben werden. Für den Endanflug sank die P-15M auf eine Höhe von 2,5 Metern (Sea-Skimming). Auch diese verbesserte Lenkwaffe bekam eine Unterversion mit einem IR-Suchkopf. Die letzte Ausführung, die SS-N-2D Styx (P-22 Termit-R), wurde 1983 eingeführt. Diese Variante verfügte zusätzlich zum Radarsuchkopf noch über einen IR-Suchkopf und hatte eine Reichweite von 100 Kilometern.

Im Grunde genommen sind die Flugkörper SS-N-2 B/C/D Styx schiffsgestützt der Landgestützte Flugkörper wird
im Zusammenhang mit dem Raketenkomplex Rubezh als SS-C-3 Styx benannt. Es handelt sich aber immer um den
gleichen Flugkörpertyp.

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Später werden die Flugkörper im Startbehälter komplett verschwinden.

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Bis hier hin war alles noch locker.


Dann kam der

Freitag, 27.02.2026

Da ging die Puzzelei los. Erstmal musste ich Halterungen aus Ätzteilen biegen und eine Menge Anbauteile
mussten geklebt werden.

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Die Halterungen mussten auf dem Behälter Oberteil geklebt werden und eine Reling verbaut werden.

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An die Behälter Unterseite kamen eine Unmenge Anbauteile.

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Zu guter Letzt wieder Ätzteile biegen, die kommen beidseitig an den Behälter Oberteil.

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Am Samstag, 28.02.2026

machte ich erstmal die Behälterdeckel fertig eine eher leichte Aufgabe.

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Danach ging es mit dem Behälter Unterteil weiter. Wieder Anbauteile zusammen bauen und Anbringen.

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Inzwischen habe ich die beiden Behälterteile zusammen gefügt.

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Nun sollte der Kleber erstmal abbinden, bin auch noch nicht ganz fertig mit dem Startbehälter.


Im Nächten Schritt fing ich schonmal mit dem Startbehältersockel an. Auch hier viel Puzzelarbeit.

Diese Drehhalterung kommt später auch noch an den Startbehälter.

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Es ist Sonntag, der 01.03.2026

Jetzt ging es an den Sockel, der später mit dem Chassis verbunden wird. Wieder viel Kleinkram zu
verbauen.

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Das war es auch erstmal wieder aus meiner Bastelbude im hohen Norden.

Es gibt noch einiges zu tun.

Gruß aus Flensburg

Torsten
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Revell-Bert
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Wow :shock:

Du bist ja heftig unterwegs, und was man sieht feine Arbeit :respekt:

Sehr interessant sind deine Ausführungen zu den Flugkörpern :thumbup:
Ich mag keine Menschen, die überall suchen, was sie stört...
Ich mag Menschen, die überall etwas finden, was sie fasziniert


Gruß der Bert
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Danke Bert,

Was die Ausführungen angeht, ich hatte viele Jahre bei der Bundeswehr als FmEloAufklärer mit Radar und
Waffensystemen zu tun, gut und gerne 30 Jahre her. Klar inzwischen ist viel wissen verloren gegangen, bleibt
aber auch nicht aus, wen man nicht mehr in der Materie drinsteckt. Aber man kann ja Google zu Rate ziehen, um das verschüttete Wissen wieder hervorzuholen. Inzwischen ist dieses Waffensystem längst ausgemustert und meines Wissens
auch in keiner Armee mehr im Einsatz. Als Nachfolger des SS-N-2 / SSC-3 Styx Flugkörper kam der SS-N-25
Switchblade. Das System ist dem westlichem A/R/UGM-84 Harpoon Seezielflugkörper ähnlich.

Modifizierte SS-N-25 wurden seiner Zeit der Moskwa (ex. Slawa) zum Verhängnis. Die R-360 Neptun basiert stark auf dem Seezielflugkörper SS-N-25. Nach ukrainischen Angaben wurde die Moskwa am frühen Abend des 13. April 2022 mit zwei ukrainischen Seezielflugkörpern vom Typ Neptun beschossen und dadurch in Brand gesetzt, während die Besatzung möglicherweise durch einen koordinierten, gleichzeitigen Angriff einer Bayraktar TB2-Drohne abgelenkt war. Die Drohne könnte auch nur den Kurs des Schiffs überwacht haben. Die Moskwa befand sich etwa 145 km südlich von Odessa und 55 km östlich der Schlangeninsel, als sie getroffen wurde. Nach Aussagen eines russischen Radar-Ingenieurs war den Ukrainern bestens bekannt, dass das S-300F-Flugabwehrsystem des Schiffs im Frontbereich einen toten Winkel hatte. Der voraussehbare Kurs des Schiffes in der Nähe der Schlangeninsel habe einen Angriff aus der Richtung des toten Winkels erleichtert.

Gruß
Torsten
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Update 4 vom 10.03.2026

Moin zusammen,

am letzten Wochenende hab ich mir wieder die Zeit genommen und an meinem Projekt weiter
gebastelt. Nachdem die Restarbeiten FK-Behälter fertig waren, ging es flott weiter.

Freitag, 06.03.2026

Die letzten Anbauteile wurden montiert.

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Am Samstag, 07.03.2026

Baute ich die Startklappen für den Behälter zusammen. Hier muss ich noch sehen, ob ich sie
später geöffnet oder geschlossen darstelle.

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Somit ist der Bauabschnitt Startbehälter erstmal fertig.


Jetzt ging es recht zügig mit der Feuerleitzelle weiter.

Bisschen fummelig wieder mal, war aber zu erwarten.

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Langsam ließ die Konzentration nach und ich machte erstmal Feierabend.


Sonntag, 08.03.2026

Weiter ging es mit der Feuerleitzelle. Gab ja noch einiges zu tun.

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Das ging wirklich schnell. Der Bauabschnitt ist somit auch abgeschlossen.


Zum Abschluss des Tages nahm ich mich dem letzten Bauabschnitt an. Das Radargerät.

Bei dem Radargerät handel es sich um das 3Ts-25E Garpun-B-Radar System Nato-Bezeichnung
Plank Shave. Das Radargerät dient der Luft -und Seeraumüberwachung sowie als Feuerleitradar
des SS-N-2 / SSC-3 Styx als auch dem SS-N-25 Switchblade. Das Gerät arbeitet im X-Band Bereich.
Der Bereich geht von 8 GHz bis 12,5 GHz. Das Plank Shave ungefähr im Bereich von 9,4 GHz.

Hier noch ein paar Bilder.

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Weiter bin ich auch erstmal nicht gekommen. Aber es geht, was das Bauen betrifft langsam aufs Ende
zu. Schneller als ich vermutet hatte. :lol:

Das war es auch erstmal wieder aus Flensburg.

Euch eine angenehme Woche bis zum nächsten Mal.

Gruß
Torsten
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Was will man da schreiben???

Mit den Erklärungen zusammen, eine sehr angenehme "Lektüre" :respekt: :respekt: :respekt:
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Gruß der Bert
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Tolle Details hat der Bausatz ja schon.
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