Moin moin,
der Norden meldet sich mal wieder aus der Versenkung. Nachdem ich einige Wochen was anderes um die Ohren
hatte, hab ich letzte Woche wieder Zeit für das Hobby gefunden.
Am Dienstag, 24.02.2026
habe ich erstmal klein angefangen, die Unterlegkeile mussten gebogen und zusammen gebaut werden sowie die
Aufnahmen dafür zusammen geklebt werden. Die kommen später hinten ans Chassis.

Da die Teile trocknen mussten, ging ich erstmal zum nächsten Bauabschnitt weiter.
Als Nächstes stand der Launch pad oder besser Startbehälter an. Die Startbehälter dienten sowohl dem Transport, der Lagerung als auch dem direkten Abschuss der Raketen, meist vom Typ P-15M Termit/SS-N-2C/SS-C-3 Styx.
Los ging es mit dem Behälter Oberteil (innen). Die arbeiten gestalteten sich im Gegensatz zu später noch als
relativ harmlos.







Zum Abschluss und einer ausreichenden Trocknungszeit habe ich schonmal die Innenseite lackiert.
Zum Tagesabschluss nahm ich mir die erste von zwei Startschienen vor.





Mittwoch, 25.02.2026
Die zweite Startschiene stand auf der Tagesordnung und ich konnte schon mit dem Behälter Unterteil
anfangen.



Der Behälterboden.


Am Donnerstag, 26.02.2026
machte ich mit den Flugkörpern weiter.
Die Grundversion P-15 hatte feste Tragflächen und wurde aus einem Container von einer Startschiene abgefeuert. Die Lenkwaffe wurde von einem Feststoff-Booster gestartet und dann von einem Raketentriebwerk für Flüssigtreibstoff angetrieben. Neben dem eigentlichen Suchkopf verfügte die Lenkwaffe über ein einfaches Trägheitsnavigationssystem sowie über einen barometrischen Höhenmesser. Dieser wurde in späteren Modellen durch einen Radarhöhenmesser ersetzt. Die Lenkwaffe flog in einer Höhe von 100 bis 200 Metern. Für den Endanflug wurde das Ziel mit einem aktiven Radar erfasst; die Lenkwaffe steuerte dann selbstständig auf das Ziel zu. Im Jahr 1959 begannen die Arbeiten an einer Version mit einem IR-Suchkopf. Diese Version trug die Bezeichnung P-15TG und hatte einen passiven Infrarot-Suchkopf mit einer Erfassungsreichweite von etwa zehn Kilometern.
Spätere Ausführungen besaßen eine größere Reichweite und faltbare Tragflächen. Dies ermöglichte die Einführung eines kompakten Startcontainers, der luftdicht abgeschlossen werden konnte. Dem Navigationssystem musste vor dem Start die Marschflughöhe von 25, 50 oder 250 Metern eingegeben werden. Für den Endanflug sank die P-15M auf eine Höhe von 2,5 Metern (Sea-Skimming). Auch diese verbesserte Lenkwaffe bekam eine Unterversion mit einem IR-Suchkopf. Die letzte Ausführung, die SS-N-2D Styx (P-22 Termit-R), wurde 1983 eingeführt. Diese Variante verfügte zusätzlich zum Radarsuchkopf noch über einen IR-Suchkopf und hatte eine Reichweite von 100 Kilometern.
Im Grunde genommen sind die Flugkörper SS-N-2 B/C/D Styx schiffsgestützt der Landgestützte Flugkörper wird
im Zusammenhang mit dem Raketenkomplex Rubezh als SS-C-3 Styx benannt. Es handelt sich aber immer um den
gleichen Flugkörpertyp.








Später werden die Flugkörper im Startbehälter komplett verschwinden.

Bis hier hin war alles noch locker.
Dann kam der
Freitag, 27.02.2026
Da ging die Puzzelei los. Erstmal musste ich Halterungen aus Ätzteilen biegen und eine Menge Anbauteile
mussten geklebt werden.

Die Halterungen mussten auf dem Behälter Oberteil geklebt werden und eine Reling verbaut werden.

An die Behälter Unterseite kamen eine Unmenge Anbauteile.




Zu guter Letzt wieder Ätzteile biegen, die kommen beidseitig an den Behälter Oberteil.

Am Samstag, 28.02.2026
machte ich erstmal die Behälterdeckel fertig eine eher leichte Aufgabe.


Danach ging es mit dem Behälter Unterteil weiter. Wieder Anbauteile zusammen bauen und Anbringen.



Inzwischen habe ich die beiden Behälterteile zusammen gefügt.




Nun sollte der Kleber erstmal abbinden, bin auch noch nicht ganz fertig mit dem Startbehälter.
Im Nächten Schritt fing ich schonmal mit dem Startbehältersockel an. Auch hier viel Puzzelarbeit.
Diese Drehhalterung kommt später auch noch an den Startbehälter.





Es ist Sonntag, der 01.03.2026
Jetzt ging es an den Sockel, der später mit dem Chassis verbunden wird. Wieder viel Kleinkram zu
verbauen.









Das war es auch erstmal wieder aus meiner Bastelbude im hohen Norden.
Es gibt noch einiges zu tun.
Gruß aus Flensburg
Torsten
































