Hornisse/Nashorn Winter-Dio "Der Einsatzbefehl" 1:35
Verfasst: Do 9. Jul 2026, 11:11
Hallo Modellbaufreunde und kriegstechnisch Interessierte!
Ich möchte euch mein kürzlich fertiggestelltes Projekt „Panzerjäger Hornisse/Nashorn“ vorstellen.
Szenenbeschreibung
Dezember 1943. Ostfront, Raum Witebsk. An einem vereisten Weg wartet das Stabsfahrzeug „Ostpreußen“ von der 519. Panzerjägerabteilung mit seiner fünfköpfigen Besatzung auf den Einsatzbefehl. Dieser wird soeben von einem berittenen Melder überbracht, da die „Hornisse“ in den Weiten Weißrusslands nicht über Funk erreicht werden konnte.
Das Original
Um kostengünstig und effektiv dem seit 1942 verstärkten Auftreten der russischen Panzer KW und T34 zu begegnen, wurde eine Selbstfahrlafette mit der äußerst effektiven 8,8 cm-Pak 43 L/71 entwickelt, die ab Februar 1943 als Sd. Kfz 164 in Serie ging. Das Fahrzeug erhielt zunächst den Suggestiv-Namen ,,Hornisse", der jedoch ab Ende Januar 1944 in ,,Nashorn" geändert wurde. Angeblich hat das Hitler selbst entschieden, da er ,,Hornisse" für einen Panzerjäger als unpassend befand. Eine andere Erklärung ist, dass man zu dieser Zeit Ordnung in das Bezeichnungschaos der deutschen Kriegstechnik bringen wollte. Insektennamen wurden an Artilleriehaubitzen vergeben (,,Hummel", ,,Wespe"), ferner war der Name ,,Hornisse" bereits für das schwere Jagdflugzeug Me 410 verwendet worden.
Das Fahrgestell war eine Mischung aus Panzer III und IV. Bei den Antriebsrädern gab es dabei zwei Varianten: vom Panzer III Ausführung E und später Ausführung J. Der Maybach-Motor HL120 (300 PS) wurde in die Fahrzeugmitte verlegt, im vorderen Teil der Wanne befanden sich separat Fahrer und Funker, wobei letzterer mangels optischer Geräte im Gefechtseinsatz praktisch ,,blind" war. Dafür waren die vorderen Besatzungsmitglieder besser geschützt (30 mm Frontpanzerung) als Geschützführer, Richt- und Ladeschütze im hinteren Teil, die nur von 10 mm Stahlwänden umgeben waren.
Trotz der hervorragenden Hauptwaffe (die Panzergranate durchschlug mindestens 120 mm Panzerstahl auf 2,5 km) war es ein defensives Fahrzeug und durfte sich aufgrund der geringen Panzerung nicht zu nah an den Feind heranwagen. Weiterhin durften die Fahrzeuge zwecks Versorgung und Reparatur nicht allzu weit verstreut eingesetzt werden. Ihr großer Vorteil war die Treffsicherheit aus weiter Entfernung, wobei fast jeder Treffer zu einem Totalverlust des Gegners führte. Trotz der leichten und ungeschützten Bauweise gingen anfangs nur relativ wenige Fahrzeuge durch Feindbeschuss verloren. Zur Nahverteidigung gegen Infanterie standen ein mobiles MG34 sowie einige MP40-Maschinenpistolen zur Verfügung. Der Panzerjäger führte in der Regel 40 Granaten mit, 16 in Munitionsschränken und 24 lose in Metallbehältern am Boden im Kampfraum.
Standardmäßig hatten alle normalen Fahrzeuge ein Funkgerät Spr mit einer 2 m-Stabantenne rechts neben dem Funkerraum. Führungsfahrzeuge bzw. Panzerjäger der Stabskompanie waren mit zusätzlichen Funkgeräten Fu 7 und Fu 8 ausgestattet, dazu gehörten eine weitere Stabantenne im Gefechtsraum vorn rechts und eine 1,4 m-Sternantenne am Heck hinten rechts. Die zusätzlichen Funkgeräte und Batterien befanden sich dort direkt darunter. In der Praxis war die Anordnung der Funkgeräte an unterschiedlichen Orten problematisch, da der Funker nicht an beiden Orten gleichzeitig sein konnte.
Die ,,Hornissen"/"Nashörner" machten einige Veränderungen durch. So erhielten die ersten 50 Fahrzeuge das Zielgerät ZF3x8/ZE34, was sich als sehr nachteilig herausstellte, da es nach jedem Schuss neu justiert werden musste. Ab dem 51. Fahrzeug wurde dann das ZF1a SFL verbaut.
Weitere Änderungen: Auspufftopf zunächst hinten querliegend, später ohne Topf links und rechts hinter den Leiträdern zwei Rohre herausragend. Zwei, später nur noch ein Bosch-Scheinwerfer auf der linken Seite. Zwei Ersatzlaufrollen an der Frontpanzerung, später am Heck. Die Rohrabstützung war anfangs zweiteilig von der ,,Hummel" übernommen, erwies sich als nachteilig, da sie nur von außen betätigt werden konnte. Später wurde eine einteilige Version entwickelt, die mittels Bowdenzugs aus dem Fahrzeuginneren betätigt werden konnte.
Ein weiteres Erkennungsmerkmal früher Versionen ist das Vorhandensein von Schmutzfängern an den hinteren Kettenabdeckungen, die später entfielen. An einigen Nashörnern sind Zusatzpanzerungen am Schutzschild zu sehen.
Wenn man Originalfotos betrachtet, sieht man verschiedenste der genannten Merkmale, so dass man keinen klaren Schnitt zwischen ,,früher" und einer etwaigen ,,Standardversion" ziehen kann. So gibt es beispielsweise die älteren Antriebsräder mit der neuen Auspuffversion zu sehen u.ä.
Die Fahrzeuge wurden in speziellen Panzerjäger-Abteilungen zu je 45 Stück zusammengefasst und bedarfsweise anderen Armee-Einheiten zugeteilt. Nur 494 Nashörner wurden gebaut, von der ,,Hummel"-Panzerhaubitze auf dem gleichen Fahrgestell vergleichsweise mehr als doppelt so viele. Der erste Einsatz war im Sommer 1943 an der Ostfront, die letzten Nashörner wurden im März 1945 ausgeliefert.
Was ich für das Diorama verwendet habe
Border Model BT-024
Nashorn Crew/Dispatch Rider (ebay – Kopie von Stalingrad 3180)
Display Case Trumpeter 9808
Antenna-Set Aber R30
8,8 cm L/71 Tank Gun Ammo-Set AFV Club 35072
Winterset Noch 8758
Erläuterung
Der Figurensatz wurde höchstwahrscheinlich teilweise von dem bekannten Originalfoto inspiriert, bei dem ein berittener Melder einem Nashorn-Kommandanten eine Nachricht übergibt. Die restlichen Figuren sind aber fiktiv dargestellt. Ich habe sie zudem auch teilweise anders positioniert, als es die Anleitung vorschlägt, da manche Figuren nicht wirklich an die vorgesehene Stelle passten.
Wie schon geschrieben sind die Figuren nicht das originale, bis zu 150 € teure Set von Stalingrad.
Mein Set stammt von einem Anbieter aus Großbritannien und war mit 34 € deutlich preiswerter. Es wurde auch nicht als Original Stalingrad beworben. Die Verarbeitung war gut, an manchen Stellen war etwas Nachspachteln und schleifen nötig, aber im Großen und Ganzen war es für den Preis okay.
Der Border-Bausatz hat viele Mankos. Er wirkt zunächst sehr umfangreich und die Teile sehr detailliert, aber die Schwachpunkte sind mangelnde Passgenauigkeit sowie lücken- und fehlerhafte Bauanleitung. Nur so viel: Streng nach der Anleitung wird es nicht einmal gelingen, eine der drei Decal-Versionen des Bausatzes vorbildgetreu zu fertigen.
Das Schlimmste war der Umstand, dass das Wannenunterteil und eine Seitenwand sogar leicht verbogen waren.
Ich habe meinen Panzerjäger letzten Endes mit Hilfe von 5 Anleitungen zusammengebaut:
Border, Tamiya, 2x Dragon, AFV Club
Ich kann nur sagen, ich würde mir keinen Border-Bausatz wieder kaufen und da gäbe es jetzt wirklich interessante Sachen, z.B. Flugzeuge wie die He 111 in 1:35.
Von Anfang an sollte es ein Nashorn mit Wintertarnung der 519. PzJ Abt. werden. In vielen Bausätzen ist dies das Stabsfahrzeug „Pommern“, so auch bei Border. Allerdings ist hier das Emblem-Decal der 519. falsch – weiß statt gelb.
Später sah ich im Netz Fotos anderer Stabs-/Befehlsfahrzeuge: „Ostpreußen“ und „Brandenburg“. Ich entschied mich schließlich für „Ostpreußen“. Nur ein Decal dafür war nicht sehr einfach zu beschaffen. Ich habe das Originalfoto vergrößert und über Google eine sehr ähnliche Schriftart gesucht (und gefunden). Diese dann noch grafisch bearbeitet – fertig. Weiße Decals kann man leider nicht ohne weiteres selbst drucken, dazu habe ich einen Internet-Dienstleister bemüht.
Ansonsten wurde einiges angepasst oder verändert. Ein Vorteil des Bausatzes war hierbei, dass im Prinzip fast alle benötigten Teile vorhanden waren, obwohl in der Anleitung gar nicht erwähnt. Als Sekundärwaffe habe ich ein 42er statt 34er MG verwendet. Ist zwar historisch nicht belegt, aber warum nicht? Die Ersatzlaufrolle vorn links wurde ebenso improvisiert wie der große Holzkasten rechts vorn (laut Originalfoto vorhanden, übrigens auch bei „Pommern“).
Die Munitionsbehälter sind von AFV-Club und sollten eigentlich 24 Stück sein. Im Bausatz waren aber nur 18 vorhanden.
Das Abschleppdrahtseil war im Bausatz nicht vorhanden, die Kauschen sehr wohl. Ersteres wurde dann über einen Internetshop beschafft.
Die dargestellte Wiese und der Waldboden stammen aus der Restekiste, der Baumstamm ist ein richtiger Natur-Ast.
Der Schnee ist von Noch, wobei vielleicht ein bisschen viel Glitter mit drin ist.
Ihr könnt ja gerne mal eure geschätzte Meinung dazu posten.
Benötigt habe ich für den Bau insgesamt 154 Arbeitsstunden.
Ich möchte euch mein kürzlich fertiggestelltes Projekt „Panzerjäger Hornisse/Nashorn“ vorstellen.
Szenenbeschreibung
Dezember 1943. Ostfront, Raum Witebsk. An einem vereisten Weg wartet das Stabsfahrzeug „Ostpreußen“ von der 519. Panzerjägerabteilung mit seiner fünfköpfigen Besatzung auf den Einsatzbefehl. Dieser wird soeben von einem berittenen Melder überbracht, da die „Hornisse“ in den Weiten Weißrusslands nicht über Funk erreicht werden konnte.
Das Original
Um kostengünstig und effektiv dem seit 1942 verstärkten Auftreten der russischen Panzer KW und T34 zu begegnen, wurde eine Selbstfahrlafette mit der äußerst effektiven 8,8 cm-Pak 43 L/71 entwickelt, die ab Februar 1943 als Sd. Kfz 164 in Serie ging. Das Fahrzeug erhielt zunächst den Suggestiv-Namen ,,Hornisse", der jedoch ab Ende Januar 1944 in ,,Nashorn" geändert wurde. Angeblich hat das Hitler selbst entschieden, da er ,,Hornisse" für einen Panzerjäger als unpassend befand. Eine andere Erklärung ist, dass man zu dieser Zeit Ordnung in das Bezeichnungschaos der deutschen Kriegstechnik bringen wollte. Insektennamen wurden an Artilleriehaubitzen vergeben (,,Hummel", ,,Wespe"), ferner war der Name ,,Hornisse" bereits für das schwere Jagdflugzeug Me 410 verwendet worden.
Das Fahrgestell war eine Mischung aus Panzer III und IV. Bei den Antriebsrädern gab es dabei zwei Varianten: vom Panzer III Ausführung E und später Ausführung J. Der Maybach-Motor HL120 (300 PS) wurde in die Fahrzeugmitte verlegt, im vorderen Teil der Wanne befanden sich separat Fahrer und Funker, wobei letzterer mangels optischer Geräte im Gefechtseinsatz praktisch ,,blind" war. Dafür waren die vorderen Besatzungsmitglieder besser geschützt (30 mm Frontpanzerung) als Geschützführer, Richt- und Ladeschütze im hinteren Teil, die nur von 10 mm Stahlwänden umgeben waren.
Trotz der hervorragenden Hauptwaffe (die Panzergranate durchschlug mindestens 120 mm Panzerstahl auf 2,5 km) war es ein defensives Fahrzeug und durfte sich aufgrund der geringen Panzerung nicht zu nah an den Feind heranwagen. Weiterhin durften die Fahrzeuge zwecks Versorgung und Reparatur nicht allzu weit verstreut eingesetzt werden. Ihr großer Vorteil war die Treffsicherheit aus weiter Entfernung, wobei fast jeder Treffer zu einem Totalverlust des Gegners führte. Trotz der leichten und ungeschützten Bauweise gingen anfangs nur relativ wenige Fahrzeuge durch Feindbeschuss verloren. Zur Nahverteidigung gegen Infanterie standen ein mobiles MG34 sowie einige MP40-Maschinenpistolen zur Verfügung. Der Panzerjäger führte in der Regel 40 Granaten mit, 16 in Munitionsschränken und 24 lose in Metallbehältern am Boden im Kampfraum.
Standardmäßig hatten alle normalen Fahrzeuge ein Funkgerät Spr mit einer 2 m-Stabantenne rechts neben dem Funkerraum. Führungsfahrzeuge bzw. Panzerjäger der Stabskompanie waren mit zusätzlichen Funkgeräten Fu 7 und Fu 8 ausgestattet, dazu gehörten eine weitere Stabantenne im Gefechtsraum vorn rechts und eine 1,4 m-Sternantenne am Heck hinten rechts. Die zusätzlichen Funkgeräte und Batterien befanden sich dort direkt darunter. In der Praxis war die Anordnung der Funkgeräte an unterschiedlichen Orten problematisch, da der Funker nicht an beiden Orten gleichzeitig sein konnte.
Die ,,Hornissen"/"Nashörner" machten einige Veränderungen durch. So erhielten die ersten 50 Fahrzeuge das Zielgerät ZF3x8/ZE34, was sich als sehr nachteilig herausstellte, da es nach jedem Schuss neu justiert werden musste. Ab dem 51. Fahrzeug wurde dann das ZF1a SFL verbaut.
Weitere Änderungen: Auspufftopf zunächst hinten querliegend, später ohne Topf links und rechts hinter den Leiträdern zwei Rohre herausragend. Zwei, später nur noch ein Bosch-Scheinwerfer auf der linken Seite. Zwei Ersatzlaufrollen an der Frontpanzerung, später am Heck. Die Rohrabstützung war anfangs zweiteilig von der ,,Hummel" übernommen, erwies sich als nachteilig, da sie nur von außen betätigt werden konnte. Später wurde eine einteilige Version entwickelt, die mittels Bowdenzugs aus dem Fahrzeuginneren betätigt werden konnte.
Ein weiteres Erkennungsmerkmal früher Versionen ist das Vorhandensein von Schmutzfängern an den hinteren Kettenabdeckungen, die später entfielen. An einigen Nashörnern sind Zusatzpanzerungen am Schutzschild zu sehen.
Wenn man Originalfotos betrachtet, sieht man verschiedenste der genannten Merkmale, so dass man keinen klaren Schnitt zwischen ,,früher" und einer etwaigen ,,Standardversion" ziehen kann. So gibt es beispielsweise die älteren Antriebsräder mit der neuen Auspuffversion zu sehen u.ä.
Die Fahrzeuge wurden in speziellen Panzerjäger-Abteilungen zu je 45 Stück zusammengefasst und bedarfsweise anderen Armee-Einheiten zugeteilt. Nur 494 Nashörner wurden gebaut, von der ,,Hummel"-Panzerhaubitze auf dem gleichen Fahrgestell vergleichsweise mehr als doppelt so viele. Der erste Einsatz war im Sommer 1943 an der Ostfront, die letzten Nashörner wurden im März 1945 ausgeliefert.
Was ich für das Diorama verwendet habe
Border Model BT-024
Nashorn Crew/Dispatch Rider (ebay – Kopie von Stalingrad 3180)
Display Case Trumpeter 9808
Antenna-Set Aber R30
8,8 cm L/71 Tank Gun Ammo-Set AFV Club 35072
Winterset Noch 8758
Erläuterung
Der Figurensatz wurde höchstwahrscheinlich teilweise von dem bekannten Originalfoto inspiriert, bei dem ein berittener Melder einem Nashorn-Kommandanten eine Nachricht übergibt. Die restlichen Figuren sind aber fiktiv dargestellt. Ich habe sie zudem auch teilweise anders positioniert, als es die Anleitung vorschlägt, da manche Figuren nicht wirklich an die vorgesehene Stelle passten.
Wie schon geschrieben sind die Figuren nicht das originale, bis zu 150 € teure Set von Stalingrad.
Mein Set stammt von einem Anbieter aus Großbritannien und war mit 34 € deutlich preiswerter. Es wurde auch nicht als Original Stalingrad beworben. Die Verarbeitung war gut, an manchen Stellen war etwas Nachspachteln und schleifen nötig, aber im Großen und Ganzen war es für den Preis okay.
Der Border-Bausatz hat viele Mankos. Er wirkt zunächst sehr umfangreich und die Teile sehr detailliert, aber die Schwachpunkte sind mangelnde Passgenauigkeit sowie lücken- und fehlerhafte Bauanleitung. Nur so viel: Streng nach der Anleitung wird es nicht einmal gelingen, eine der drei Decal-Versionen des Bausatzes vorbildgetreu zu fertigen.
Das Schlimmste war der Umstand, dass das Wannenunterteil und eine Seitenwand sogar leicht verbogen waren.
Ich habe meinen Panzerjäger letzten Endes mit Hilfe von 5 Anleitungen zusammengebaut:
Border, Tamiya, 2x Dragon, AFV Club
Ich kann nur sagen, ich würde mir keinen Border-Bausatz wieder kaufen und da gäbe es jetzt wirklich interessante Sachen, z.B. Flugzeuge wie die He 111 in 1:35.
Von Anfang an sollte es ein Nashorn mit Wintertarnung der 519. PzJ Abt. werden. In vielen Bausätzen ist dies das Stabsfahrzeug „Pommern“, so auch bei Border. Allerdings ist hier das Emblem-Decal der 519. falsch – weiß statt gelb.
Später sah ich im Netz Fotos anderer Stabs-/Befehlsfahrzeuge: „Ostpreußen“ und „Brandenburg“. Ich entschied mich schließlich für „Ostpreußen“. Nur ein Decal dafür war nicht sehr einfach zu beschaffen. Ich habe das Originalfoto vergrößert und über Google eine sehr ähnliche Schriftart gesucht (und gefunden). Diese dann noch grafisch bearbeitet – fertig. Weiße Decals kann man leider nicht ohne weiteres selbst drucken, dazu habe ich einen Internet-Dienstleister bemüht.
Ansonsten wurde einiges angepasst oder verändert. Ein Vorteil des Bausatzes war hierbei, dass im Prinzip fast alle benötigten Teile vorhanden waren, obwohl in der Anleitung gar nicht erwähnt. Als Sekundärwaffe habe ich ein 42er statt 34er MG verwendet. Ist zwar historisch nicht belegt, aber warum nicht? Die Ersatzlaufrolle vorn links wurde ebenso improvisiert wie der große Holzkasten rechts vorn (laut Originalfoto vorhanden, übrigens auch bei „Pommern“).
Die Munitionsbehälter sind von AFV-Club und sollten eigentlich 24 Stück sein. Im Bausatz waren aber nur 18 vorhanden.
Das Abschleppdrahtseil war im Bausatz nicht vorhanden, die Kauschen sehr wohl. Ersteres wurde dann über einen Internetshop beschafft.
Die dargestellte Wiese und der Waldboden stammen aus der Restekiste, der Baumstamm ist ein richtiger Natur-Ast.
Der Schnee ist von Noch, wobei vielleicht ein bisschen viel Glitter mit drin ist.
Ihr könnt ja gerne mal eure geschätzte Meinung dazu posten.
Benötigt habe ich für den Bau insgesamt 154 Arbeitsstunden.