Mobiler Modellarbeitsplatz
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 15:36
Hallo zusammen,
ich hatte es an anderer Stelle schon mal erwähnt, dass ich beruflich unter der Woche nicht zu Hause sein kann.
Um aber die Abende in meiner Dienstwohnung sinnvoll nutzen zu können, hatte ich die Idee mir einen mobilen Modellarbeitsplatz zu bauen.
Grundüberlegungen dabei waren:
1. Möglichst geringes Gewicht
2. Geschlossen wie ein Koffer
3. Platz für alle Modellbau-Utensilien
Da ich im Besitzt eines 3D-Drucker bin, wollte ich auch möglichst viele Teile mit diesem drucken, schon allein um das Gewicht zu reduzieren.
Ich habe mich also ran gesetzt und am Computer ein paar Entwurfe gemacht. Ich glaube der dritte Entwurf war dann so, dass er sinnvoll umsetzbar war. Die Konstruktion besteht aus Rahmenteilen in die dann Sperrholzplatten eingeklebt werden sollen.
Die Maße habe ich an einen typischen Werkzeugkoffer angelehnt und betragen:
Breite 500mm
Höhe 320mm
Tiefe 200mm
Vorne lässt sich eine Klappe um 90° nach unten klappen.
Rechts und Links lassen sich die Seitenteile ausklappen, so dass man später guten Zugriff auf die Werkzeuge und Materialien hat.
Ich brauchte ein paar Anläuft für die Scharniere, da ich diese aus einem Stück drucken wollte. Am Ende hat das ganz gut geklappt. Ich musste die Rahmenteile auch irgendwie sinnvoll unterteilen, da ich mit dem vorhandenen Druckraum auskommen musste.
Nach ein paar Druckstunden und einem Besuch im Baumarkt hatte ich einen ansehnlichen Stapel an Material vorliegen.
Über die Halter für Werkzeuge und Zubehör habe ich mir natürlich auch Gedanken gemacht. Im 3D sieht das alles immer sehr easy aus:
Beim Zusammenbau war ich so sehr auf das Ergebnis gespannt, dass ich dazu keine Fotos gemacht habe.
Deshalb kann ich hier mal die erste Ausbaustufe zeigen:
Auf der linken Seite habe ich Farbenhalter angebracht, in denen ich sowohl meine Revell-Farben, wie auch Vallejo Fläschchen unterbringen kann:
Für die rechte Seite kam mir während der Konstruktion und des Baus die kühne Idee, dort eine Mini-Airbrushkabine unter zu bringen.
Nach ein paar Stunden der Berechnung, der Konstruktion und des Probe-Druckens war eine Lösung fertig.
Die Airbrush-Absaugung ist ausschließlich gedruckt und funktioniert einwandfrei. In die Rückwand des Koffers musste ich natürlich noch ein Loch schneiden, um die Luft nach hinten rausblasen zu können.
Die Filtereinsätze lassen sich nach vorne rausziehen. Ich habe zwei Filter vorgesehen einen Grobfilter G4 und einen Feinfilter F5. Bei den ersten Versuchen hat die Absaugung sich als durchaus brauchbar erwiesen. Ich habe auch eine ganze Menge Zeit in die Recherche und die Berechnung des Lüfter gelegt.
Die Absaugung ist natürlich nicht ein Ersatz für eine große "richtige" Absaugung, aber für kleine schnelle Arbeiten mit der Airbrush vollkommen ausreichend.
Der Schirm um den Sprühbereich lässt sich einfach zusammenstecken und hält per Magnet an der Kabine. Aus einander genommen hat er direkt im Fach über den Filter seinen Platz.
Seitlich an der Kabine habe ich einen Netzteilanschluß für 12V mit der der Lüfter betrieben werden kann. Über den Schalter lässt sich der Lüfter ein- und ausschalten. Der DC Out dient zum Anschluss des Mini-Kompressors.
In den Schubfächern im oberen Beriech ist ausreichend Platz zum unterbringen von Reinigungsutensilien und die Airbrush.
Der Kompressor hat auch seinen Platz. Dort lassen sich auch der Schlauch und das Netzteil mit unterbringen.
Der Mini-Kompressor ist relativ neu. Den habe ich zu Weihnachten bekommen, da ich ihn mir genau für diesen Zweck gewünscht habe. Für kleiner und kurze Arbeiten ist diese Kompressor genau richtig. Da ich noch einen "richtigen" großen Kompressor habe passt das für mich. Das Arbeiten mit dem Kompressor ist sehr angenehm, da er recht leise ist und einen erstaunlich konstant stabilen Luftstrom erzeugt.
Voll bestückt habe ich alles dabei, was ich brauche:
Fazit
Während des Bauens und Konstruierens sind mir noch viele Ideen gekommen, wie man manche Sachen besser machen kann. Ich würde das ganze auch im Nachgang betrachtet anders bauen. Aber so wie es jetzt ist, passt das erst mal für mich und ich schaue wie es sich in der Praxis bewährt.
Vielleicht kommt ja mal eine Variante 2 irgendwann von mir und da lasse ich dann alle Verbesserungen einfließen.
ich hatte es an anderer Stelle schon mal erwähnt, dass ich beruflich unter der Woche nicht zu Hause sein kann.
Um aber die Abende in meiner Dienstwohnung sinnvoll nutzen zu können, hatte ich die Idee mir einen mobilen Modellarbeitsplatz zu bauen.
Grundüberlegungen dabei waren:
1. Möglichst geringes Gewicht
2. Geschlossen wie ein Koffer
3. Platz für alle Modellbau-Utensilien
Da ich im Besitzt eines 3D-Drucker bin, wollte ich auch möglichst viele Teile mit diesem drucken, schon allein um das Gewicht zu reduzieren.
Ich habe mich also ran gesetzt und am Computer ein paar Entwurfe gemacht. Ich glaube der dritte Entwurf war dann so, dass er sinnvoll umsetzbar war. Die Konstruktion besteht aus Rahmenteilen in die dann Sperrholzplatten eingeklebt werden sollen.
Die Maße habe ich an einen typischen Werkzeugkoffer angelehnt und betragen:
Breite 500mm
Höhe 320mm
Tiefe 200mm
Vorne lässt sich eine Klappe um 90° nach unten klappen.
Rechts und Links lassen sich die Seitenteile ausklappen, so dass man später guten Zugriff auf die Werkzeuge und Materialien hat.
Ich brauchte ein paar Anläuft für die Scharniere, da ich diese aus einem Stück drucken wollte. Am Ende hat das ganz gut geklappt. Ich musste die Rahmenteile auch irgendwie sinnvoll unterteilen, da ich mit dem vorhandenen Druckraum auskommen musste.
Nach ein paar Druckstunden und einem Besuch im Baumarkt hatte ich einen ansehnlichen Stapel an Material vorliegen.
Über die Halter für Werkzeuge und Zubehör habe ich mir natürlich auch Gedanken gemacht. Im 3D sieht das alles immer sehr easy aus:
Beim Zusammenbau war ich so sehr auf das Ergebnis gespannt, dass ich dazu keine Fotos gemacht habe.
Deshalb kann ich hier mal die erste Ausbaustufe zeigen:
Auf der linken Seite habe ich Farbenhalter angebracht, in denen ich sowohl meine Revell-Farben, wie auch Vallejo Fläschchen unterbringen kann:
Für die rechte Seite kam mir während der Konstruktion und des Baus die kühne Idee, dort eine Mini-Airbrushkabine unter zu bringen.
Nach ein paar Stunden der Berechnung, der Konstruktion und des Probe-Druckens war eine Lösung fertig.
Die Airbrush-Absaugung ist ausschließlich gedruckt und funktioniert einwandfrei. In die Rückwand des Koffers musste ich natürlich noch ein Loch schneiden, um die Luft nach hinten rausblasen zu können.
Die Filtereinsätze lassen sich nach vorne rausziehen. Ich habe zwei Filter vorgesehen einen Grobfilter G4 und einen Feinfilter F5. Bei den ersten Versuchen hat die Absaugung sich als durchaus brauchbar erwiesen. Ich habe auch eine ganze Menge Zeit in die Recherche und die Berechnung des Lüfter gelegt.
Die Absaugung ist natürlich nicht ein Ersatz für eine große "richtige" Absaugung, aber für kleine schnelle Arbeiten mit der Airbrush vollkommen ausreichend.
Der Schirm um den Sprühbereich lässt sich einfach zusammenstecken und hält per Magnet an der Kabine. Aus einander genommen hat er direkt im Fach über den Filter seinen Platz.
Seitlich an der Kabine habe ich einen Netzteilanschluß für 12V mit der der Lüfter betrieben werden kann. Über den Schalter lässt sich der Lüfter ein- und ausschalten. Der DC Out dient zum Anschluss des Mini-Kompressors.
In den Schubfächern im oberen Beriech ist ausreichend Platz zum unterbringen von Reinigungsutensilien und die Airbrush.
Der Kompressor hat auch seinen Platz. Dort lassen sich auch der Schlauch und das Netzteil mit unterbringen.
Der Mini-Kompressor ist relativ neu. Den habe ich zu Weihnachten bekommen, da ich ihn mir genau für diesen Zweck gewünscht habe. Für kleiner und kurze Arbeiten ist diese Kompressor genau richtig. Da ich noch einen "richtigen" großen Kompressor habe passt das für mich. Das Arbeiten mit dem Kompressor ist sehr angenehm, da er recht leise ist und einen erstaunlich konstant stabilen Luftstrom erzeugt.
Voll bestückt habe ich alles dabei, was ich brauche:
Fazit
Während des Bauens und Konstruierens sind mir noch viele Ideen gekommen, wie man manche Sachen besser machen kann. Ich würde das ganze auch im Nachgang betrachtet anders bauen. Aber so wie es jetzt ist, passt das erst mal für mich und ich schaue wie es sich in der Praxis bewährt.
Vielleicht kommt ja mal eine Variante 2 irgendwann von mir und da lasse ich dann alle Verbesserungen einfließen.