Heute gibt´s den Abschlussbericht:
Nach dem Washing und dem Altern probierte ich den Kofferaufbau noch einmal probehalber auf den Rahen auf. Die Zapfen zur Verbindung musste ich etwas anschleifen, damit alles genau passt, war aber an sich kein Problem.
Als nächsten Schritt brachte ich die Decals auf den Seitenteilen des Koffers an und entfernte die Masken auf den Scheiben. Da der Aufbau keine Inneneinrichtung hat, fügte ich im Innern eine Art Vorhänge aus Papiertaschentuch an. So bleibt der Blick nach Drinnen verborgen.
Jetzt konnte die Montage der Kabine auf dem Rahmen erfolgen. Bis zum vollständigen Aushärten des Klebers fixierte ich die Sache mit zwei Gummiringen.
Mit diesem Arbeitsschritt folgten auch die Decals, die ich nach einer Behandlung mit Softener mit Klarlack versiegelte.
Anschließend stellte ich das ganze Projekt auf feste Füße: die Räder kamen dran.
Dem Kit liegen Venylreifen bei. So ganz begeistert bin ich davon nicht

. Die sehen immer so ein bischen wir Plastik aus, was der geneigte Modellbauer ja tunlichst vermeiden will. Bearbeiten, wie z.B. abgefahrenes Profil darstellen, oder Abnutzungsspuren anbringen fällt da flach. Auch Altern und die farbliche Angleichung ist nur schwer möglich. Jedoch gibt es auch Vorteile: So muss beim Lackieren keine Maske angebracht werden.
Im folgenen Schritt bemalte ich die Halter für Rücklichter und Kennzeichen, fügte die Decals für die Rücklichtgläser sowie das Kennzeichen bei, alterte das Ganze, versiegelte mit mattem Klarlack und bemalte die Lampengläser mit glänzendem Klarlack. Auf den Fotos ist der Decalsofter zu erkennen, den ich unmittelbar zuvor aufbrachte. Nach Ferstigstellung klebte ich die Teile am Fahrzeugheck an.
Jetzt war noch der Ersatzreifen zu montieren, doch da bemekte ich meinen den fatalen Fehler, den ich da begangen hatte

: . Der Bauplan sieht vor, den Ersatzreifen vor der Montage des Aufbaus auf dem Rahmen am Boden das Aufbaus anzukleben. Das hatte ich vergessen.
Das Rad war jetzt nicht mehr in die Lücke zwischen Aufbau und Rahmen zu süchieben.
Kurzerhand entfernte ich mit viel Gewalt den Ersatzradhalter, klebte diesen in die Felge ein und schob das mit Sekundenkleber benetzte Ersatzrad in die entstandene Lücke. Glücklicherweise konnte ich meinen Fehler so ausmerzen

.
An sich ist das Modell jetzt fertig. Allerdings waren da noch die beiden Ausbuchtungen rechts und links auf der Stoßstange. Bilderrecherche ergab, dass da noch Peilstangen hingehören, die dem Bausatzt allerings nicht beiliegen.
Also wollte ich die Dinger aufbohren und Peilstangen aus Draht einfügen. Doch da schlug der Fehlerteufel wieder zu. Ich beschädigte die beiden Halter beim Bohren dermaßen, dass ich sie abschneiden musste. Der Ersatz sieht mir zu klobig aus und der Draht für die Peilstangen ist zu dünn.
Das Ganze muss wieder runter und besser gemacht wieder drauf.
So, bis auf die Peilstangen und die schon vorbereiteten Außenspigel ist der Unimog jetzt fertig. Wenn ich die Stangen besser nachgebaut habe, findet ihr Fotos in der Galerie.
Im Übrigen: Wer sein Herz an das "Universalmotorgerät" verloren hat, dem kann ich einen Besuch im dazugehörigen Museum in Gaggenau in Baden ganz dringend ans Herz legen - ansehen und mitfahren ist dort möglich.
Mit geländegängigen Grüßen:
Kutscher