Hallo Forum!
Hier starte ich einmal einen VW Bus in 1:16, er wird OOB sein mit eventuell anderen Felgen/Räder und meiner persönlichen Interpretation. Der Bauplan wird nur als Lektüre dienen, gebaut wird nach Bauchgefühl.
Nun habe ich begonnen und wollte einmal andere Wege gehen, so wie Chris Chaos bei seinen Panzern... Nach weniger als 5 (Motor-)Teilen habe ich die Biege auf meine alten Pfade gemacht...
Erst zusammenbauen und dann bemalen übersteigt dann doch meine Vorstellungskraft und Fähigkeiten, so wurde alles gleich wieder "deinstalliert".
Was mir bei den Revell-Bullis ein Dorn im Auge ist, ist das Abschlussblech beim Motor. Warum? Weil das, das einzige Karosserie-Teil ist, was in Wagenfarbe ist und an die Bodengruppe gegossen ist. Ich habe mich darüber schon beim 1:24er geärgert, warum dieses Mal? Weil ich es vergessen habe zu lackieren. Und um das Teil (alleine) zu lackieren, darf man im späten Stadium abkleben, wie ein junger Gott.
Dadurch, dass die Bodengruppe noch zig Male in die Hand genommen werden muss, bis die Seitenteile montiert werden, ist der Lack an der Stelle Ruck Zuck ruiniert. Die Bodengruppe hat man von Bauabschnitt 9 bis 26 ständig in der Mangel, bis bei Bauabschnitt 49 endlich die Seitenteile zum Zug kommen...
Interessanter Weise wird das Teil offiziell auch nie bemalt mit "G" #52, bei Abschnitt 11 wäre die Gelegenheit gewesen, darauf aufmerksam zu machen. Klar, wenn es gut läuft, deckt die Stoßstange das weiße Teil ab... Warten wir ab...
Nein, machen wir nicht! Ich habe per Tamiya-Säge meinen eigenen "Frieden" gefunden, weil ich keine Lust auf Überraschungen habe.
Dadurch, dass der Motor das Heck zusammenhält, kann man das "Blech" einfach entfernen.
Das Teil habe ich absichtlich schräg heraus getrennt, damit ich später schöne Führungen und Anschläge zur Positionierung machen kann.
Ob der Bulli zum Wettbewerb fährt, lasse ich offen, da ich noch zwei bzw drei andere Modelle "parallel" dazu baue...
Der SLS müsste auch in den nächsten Tagen auf seinen Parkplatz fahren...
VW T1 Samba-Bus, 1:16, #07009
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Revell-Bert
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Zuletzt geändert von Revell-Bert am Mi 1. Apr 2026, 11:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Revell-Bert
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In diesem Artikel habe ich gefunden, was das Teil links im Motorraum ist.
https://www.autobild.de/artikel/vw-t1-a ... 36111.html
Es ist eine Eberspächer-Heizung.
Dank dem Vor-"Bild" war der Grundstein für eine kleine Nachbesserung gelegt.
Die Kappe hatte die Optik einer "Blüte". Die "Blütenblätter" habe ich an den Ecken aufgebohrt, das Material von innen her dünner geschliffen und dann mit dem Skalpell die Öffnungen herausgearbeitet. Einen kleinen "Propeller" finde ich bestimmt im Fundus...
https://www.autobild.de/artikel/vw-t1-a ... 36111.html
Es ist eine Eberspächer-Heizung.
Dank dem Vor-"Bild" war der Grundstein für eine kleine Nachbesserung gelegt.
Die Kappe hatte die Optik einer "Blüte". Die "Blütenblätter" habe ich an den Ecken aufgebohrt, das Material von innen her dünner geschliffen und dann mit dem Skalpell die Öffnungen herausgearbeitet. Einen kleinen "Propeller" finde ich bestimmt im Fundus...
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Revell-Bert
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Ach ja...
Ich habe gerade nochmal das Reglement gelesen, der Bulli startet NICHT zum Wettbewerb, weil er nicht mehr "jungfräulich" war.
Die Karosserie war schon lackiert, vor Beginn des Wettbewerbs!
Egal, gebaut wird er.
Hier Bilder vom Entlacken. Das war eine schöne Arbeit, weil nichts geschliffen etc. war, ging die Farbe klasse ab.
Ein bisschen Vorbereitung für den Motor wurde dann heute auch noch gemacht. Die nötigen Teile wurden schon gesäubert und lackiert , bzw vorlackiert mit Aqua #07 schwarz glanz.
Weiterhin wurde der Auspuff deutlich aufgebohrt und der Luftfilter kann jetzt auch richtig Luft holen.
Ich habe gerade nochmal das Reglement gelesen, der Bulli startet NICHT zum Wettbewerb, weil er nicht mehr "jungfräulich" war.
Die Karosserie war schon lackiert, vor Beginn des Wettbewerbs!
Egal, gebaut wird er.
Hier Bilder vom Entlacken. Das war eine schöne Arbeit, weil nichts geschliffen etc. war, ging die Farbe klasse ab.
Ein bisschen Vorbereitung für den Motor wurde dann heute auch noch gemacht. Die nötigen Teile wurden schon gesäubert und lackiert , bzw vorlackiert mit Aqua #07 schwarz glanz.
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Revell-Bert
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Der Motor geht auch seinen Gang, teilweise schon geklebt...
Der Verteiler und Zündkabel sind noch in der Mache.
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Revell-Bert
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Kleine Schritte weiter...
Wenn der Klarlack fest ist, wird alles ausgerichtet und verklebt...
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R.E. Vell
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Toll umgesetzt mit dem Lüfterrad aus Papier, das ist wahre Liebe zum Detail!
Frage eines Ahnungslosen: Ich hätte die Gehäuseteile vermutlich erst verklebt und dann im Ganzen bemalt. Womit verklebst Du die bereits lackierten Teile?
Frage eines Ahnungslosen: Ich hätte die Gehäuseteile vermutlich erst verklebt und dann im Ganzen bemalt. Womit verklebst Du die bereits lackierten Teile?
Es grüßt der Michl aus dem Oberland 
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Revell-Bert
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Viele Kleber führen nach Rom...
Generell vermeide ich das Kleben Lack-auf-Lack. Ich suche mir immer einen anderen Weg. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann lasse ich die Entscheidung beim Teil. Muss es nichts "tragen" (Außenspiegel etc), dann kommt Schmucksteinkleber zum Einsatz, sind es Klarteile, dann auch schon Mal Contacta Clear oder Leim.
Meistens entferne ich an einem (kleinen) Punkt den Lack und verklebe dort, logischer Weise die Klebermenge mit Bedacht wählen, damit der restliche Lack sich nicht kräuselt.
Wenn die Teile etwas "tragen" müssen, zum Beispiel eine Stoßstange, die den Unterboden halten muss, dann weiche ich aus. Das heißt, es werden zusätzliche, verdeckte Klebemöglichkeiten angebracht, so das man verdeckt, tragfähig und "herkömmlich" kleben kann.
Nachdem nur das obige vom Heizer zu sehen sein wird, werde ich auf der anderen Seite, an den "Kontaktstellen", den Lack abkratzen und mit normalen Contacta prof. oder Tamiya extra thin kleben.
Lackierung.
Dadurch, dass ich das Lüfterrad in rot möchte, kann ich nicht zusammengebaut Lackieren, da der Sprühnebel durch die Öffnungen ziehen würde.
Weil meine Pinselkünste sich in Grenzen halten und ich aber einen gewissen Anspruch an das Erscheinungsbild habe, besonders wenn die Motorklappe offen ist, kommt nur Airbrush für mich an dieser Stelle in Frage.
Da letztlich alles ein bisschen "schlechter" aussieht, als man es möchte, war der Pinsel für mich hier keine Option und es musste eine andere Lösung her.
Außerdem hat mir die Heizung am Original, mit der kurzen Schutzhaube über dem Lüfter, mehr zu gesagt.
Papierlüfter.
Bei einem Durchmesser von weniger als 1cm, bin ich an meine motorischen Grenzen gekommen, um etwas aus Plastik-Sheet oder dünnem Metall zu bauen.
Generell vermeide ich das Kleben Lack-auf-Lack. Ich suche mir immer einen anderen Weg. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann lasse ich die Entscheidung beim Teil. Muss es nichts "tragen" (Außenspiegel etc), dann kommt Schmucksteinkleber zum Einsatz, sind es Klarteile, dann auch schon Mal Contacta Clear oder Leim.
Meistens entferne ich an einem (kleinen) Punkt den Lack und verklebe dort, logischer Weise die Klebermenge mit Bedacht wählen, damit der restliche Lack sich nicht kräuselt.
Wenn die Teile etwas "tragen" müssen, zum Beispiel eine Stoßstange, die den Unterboden halten muss, dann weiche ich aus. Das heißt, es werden zusätzliche, verdeckte Klebemöglichkeiten angebracht, so das man verdeckt, tragfähig und "herkömmlich" kleben kann.
Nachdem nur das obige vom Heizer zu sehen sein wird, werde ich auf der anderen Seite, an den "Kontaktstellen", den Lack abkratzen und mit normalen Contacta prof. oder Tamiya extra thin kleben.
Lackierung.
Dadurch, dass ich das Lüfterrad in rot möchte, kann ich nicht zusammengebaut Lackieren, da der Sprühnebel durch die Öffnungen ziehen würde.
Weil meine Pinselkünste sich in Grenzen halten und ich aber einen gewissen Anspruch an das Erscheinungsbild habe, besonders wenn die Motorklappe offen ist, kommt nur Airbrush für mich an dieser Stelle in Frage.
Da letztlich alles ein bisschen "schlechter" aussieht, als man es möchte, war der Pinsel für mich hier keine Option und es musste eine andere Lösung her.
Außerdem hat mir die Heizung am Original, mit der kurzen Schutzhaube über dem Lüfter, mehr zu gesagt.
Papierlüfter.
Bei einem Durchmesser von weniger als 1cm, bin ich an meine motorischen Grenzen gekommen, um etwas aus Plastik-Sheet oder dünnem Metall zu bauen.
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R.E. Vell
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Danke für die ausführliche Antwort.
Klar, mit der Brush hättest Du den Lüfter mit eingenebelt. Bei der Größe des Gehäuses hätte aber sogar ich mich an den Pinsel getraut (sowieso gemusst, weil ich keine Brush habe).
Lack abzukratzen um Kontaktflächen für konventionelle Kleber zu schaffen, habe ich auch schon praktiziert, es kommt mir jedoch so "unprofessionell" vor. Ich habe gelegentlich Sekundenkleber verwendet, bin damit aber auch nicht so recht glücklich.
Nochmal zu dem Lüfterrad: Ich hätte zunächst an eine übrig gebliebene Schiffsschraube aus einem anderen Bausatz gedacht. Aber dann, Du bist wohl kein Schiffbauer und dann wäre auch noch die Frage nach der passenden Größe gewesen. Insofern finde ich die Umsetzung absolut gelungen. Und ob das Teil nun aus Papier ist, aus Plastik oder aus Metallfolie, das sieht im verbauten Zustand doch ohnehin kein Mensch mehr.
Klar, mit der Brush hättest Du den Lüfter mit eingenebelt. Bei der Größe des Gehäuses hätte aber sogar ich mich an den Pinsel getraut (sowieso gemusst, weil ich keine Brush habe).
Lack abzukratzen um Kontaktflächen für konventionelle Kleber zu schaffen, habe ich auch schon praktiziert, es kommt mir jedoch so "unprofessionell" vor. Ich habe gelegentlich Sekundenkleber verwendet, bin damit aber auch nicht so recht glücklich.
Nochmal zu dem Lüfterrad: Ich hätte zunächst an eine übrig gebliebene Schiffsschraube aus einem anderen Bausatz gedacht. Aber dann, Du bist wohl kein Schiffbauer und dann wäre auch noch die Frage nach der passenden Größe gewesen. Insofern finde ich die Umsetzung absolut gelungen. Und ob das Teil nun aus Papier ist, aus Plastik oder aus Metallfolie, das sieht im verbauten Zustand doch ohnehin kein Mensch mehr.
Es grüßt der Michl aus dem Oberland 
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Revell-Bert
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Wir arbeiten ja mit Plastik.
"Richtig" Verkleben, also professionell
, geht nur mit dem "Verschweißen" (Kleber löst Kunststoff an, Kunststoff verbindet sich und das Lösemittel macht sich dünn).
Alles andere ist "Pappen" und hoffen, dass es eine Lebenszeit übersteht.
Der Sekundenkleber macht sicherlich auch seinen Job und/oder Schmucksteinkleber, aber mir kommt es in diesem Fall, also bei mir, darauf an, dass die "Sicke" zwischen Lüfterradabdeckung und Gehäuse so "spalt-ig" bleibt und nicht "verwaschen" wird. Die Gefahr ist relativ groß, wenn man etwas verrutscht, daher nur eine Stelle, "kunststoffgeschweißt", auf der abgewandten Seite.
Ich habe vorhin gekratzt und geklebt, Morgen wird das Lüfterrad ausgerichtet und die Welle fixiert, dann gibt's ehrliche Bilder vom Resultat.
"Richtig" Verkleben, also professionell
Alles andere ist "Pappen" und hoffen, dass es eine Lebenszeit übersteht.
Der Sekundenkleber macht sicherlich auch seinen Job und/oder Schmucksteinkleber, aber mir kommt es in diesem Fall, also bei mir, darauf an, dass die "Sicke" zwischen Lüfterradabdeckung und Gehäuse so "spalt-ig" bleibt und nicht "verwaschen" wird. Die Gefahr ist relativ groß, wenn man etwas verrutscht, daher nur eine Stelle, "kunststoffgeschweißt", auf der abgewandten Seite.
Ich habe vorhin gekratzt und geklebt, Morgen wird das Lüfterrad ausgerichtet und die Welle fixiert, dann gibt's ehrliche Bilder vom Resultat.
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