Ich habe am Wochenende auf der EME ein Diorama gesehen, auf das ich mir keinen Reim machen kann und was ich in dieser Form bisher noch nicht gesehen habe. Als Teil des Wettbewerbs war es anonym ausgestellt, sonst hätte ich einfach den Ersteller gefragt. Es geht um die Explosion im Bild. Normalerweise sieht man diese Dinge ja gerne mal aus Watte, hier scheint aber irgend eine Form von sehr dünnem Plastik, eventuell auch Resin genutzt worden zu sein. Das ganze schien sowohl tragfähig als auch durchleuchtend gewesen zu sein, und die Form ist, wie man sieht, nicht gerade zufällig. Hat hier vielleicht irgendjemand eine Idee wie das entstanden sein könnte?
Explosion...Wie wird's gemacht?
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eydumpfbacke
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Ich vermute 3D-Druck
Es grüßt der Reinhart
PS: Sollte das Modell detailliert genug oder originalähnlich werden ist das purer Zufall.
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Handy
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Kann ich mir irgendwie nicht wirklich vorstellen, zum einen weil das Material extrem dünn zu sein schien, zum anderen würde die Form so viele Stützen erfordern das man irgendwo hätte Rückstände sehen müssen, das war aber nicht der Fall.
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eydumpfbacke
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Naja, du musst das Gebilde ja nicht als ganzes sehen, sondern als eine Zusammenstellung diverser kleinerer Einzeldrucke.
Dann brauchst du auch nicht so viele Stützen (Wobei ich selbst keinen 3D-Drucker habe und das nur eine Vermutung ist)
Als Material gibt es wohl auch unterschiedliche Basismaterialien bis hin zum transparenten Material.
Dann brauchst du auch nicht so viele Stützen (Wobei ich selbst keinen 3D-Drucker habe und das nur eine Vermutung ist)
Als Material gibt es wohl auch unterschiedliche Basismaterialien bis hin zum transparenten Material.
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- paul-muc
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Ich nehme an, dass der Flieger auf einem gebogenen runden Plexiglasstab steckt. Deshalb die Rauchwolke vom Modell zur Grundplatte. Der Stab wird durch das Rauchmaterial kaschiert, der Rauch bleibt aber transparent, weil der Stab ja auch transparent ist. Der weiße Rauch könnte verdichtete Watte sein. Bei Schiffen zieht man sie ja eher auseinander, um die Gischt darzustellen.
Nachtrag: In einem anderen Forum lese ich gerade, dass jemand für den Rauch einer Kunstflugmaschine Pfeifenreiniger genommen hat. Sieht gut aus: Britmodeller.
Nachtrag: In einem anderen Forum lese ich gerade, dass jemand für den Rauch einer Kunstflugmaschine Pfeifenreiniger genommen hat. Sieht gut aus: Britmodeller.
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Handy
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Ich drucke selbst, das ist egal wie du das sliced, da würde man tonnenweise Stützen brauchen, da ist ja an so gut wie jeder Stelle ein Überhang. Da die Explosion von innen beleuchtet war würde man auch jede einzelne Klebestelle deutlich sehen, wegen der dickeren Materialstärke. Das Ganze war auch innen komplett hohl und hauchdünn, da ist Resin dann i.d.R. gar nicht mehr tragfähig.eydumpfbacke hat geschrieben: Mi 1. Apr 2026, 16:59 Dann brauchst du auch nicht so viele Stützen (Wobei ich selbst keinen 3D-Drucker habe und das nur eine Vermutung ist)
@paul-muc: es geht mir nicht um generelle Techniken, sondern explizit um das was hier gezeigt ist, weil es eben nicht standard ist. Aber der Pfeifenreiniger ist durchaus eine nette Idee, so ab 1:144
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Revell-Bert
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Wäre eine Art wachsender (Salz-)Kristall denkbar?
Ich könnte mir vorstellen, eine "Flüssigkeit" in "Wasser" (z.B.) zu spritzen/schütten und dass sich solche Skulpturen bilden...
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Handy
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An so was in der Art habe ich auch schon gedacht, mein erster Gedanke ging in Richtung irgendwas zwischen Popcorn und Bleigießen. Allerdings sieht das Endergebnis, auch wenn die Form sehr organisch wirkt, schon sehr gewollt und nicht zufällig aus, wie das dann vermutlich der Fall wäre.
*edit*
Ich habe gerade mal die Google AI befragt, und das Ergebnis scheint mir plausibel, Vakuumgeformtes Plastik mit "Opferform":
1. The "Lost Foam" Method (Most Likely)
Instead of a wooden or resin buck, the builder likely used expanded polystyrene (EPS/Styrofoam) or polystyrene beads as the mold.
The Process: They carve or glue together spheres of foam into the desired explosion shape. After vacuum forming the plastic over it, the foam is still trapped inside.
The Removal: They pour a small amount of acetone into a hole in the bottom. Acetone instantly dissolves polystyrene foam into a tiny puddle of goo, leaving the hollow plastic shell perfectly intact.
*edit*
Ich habe gerade mal die Google AI befragt, und das Ergebnis scheint mir plausibel, Vakuumgeformtes Plastik mit "Opferform":
1. The "Lost Foam" Method (Most Likely)
Instead of a wooden or resin buck, the builder likely used expanded polystyrene (EPS/Styrofoam) or polystyrene beads as the mold.
The Process: They carve or glue together spheres of foam into the desired explosion shape. After vacuum forming the plastic over it, the foam is still trapped inside.
The Removal: They pour a small amount of acetone into a hole in the bottom. Acetone instantly dissolves polystyrene foam into a tiny puddle of goo, leaving the hollow plastic shell perfectly intact.
- Tomtino
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könnte auch vielleicht in der Art wen man bauschaum aus der Dose benutzt sein !
weiß nicht ob es auch in kleineren Dimensionen gibt um es in dem maßstab darstellen zu können
Hab so was in der Form auch mal beim Backen gesehen wenn man so eine Art Zuckerguss oder Sahne (Lecker )
auf kleinen Pralinen aufsprüht 
weiß nicht ob es auch in kleineren Dimensionen gibt um es in dem maßstab darstellen zu können
Hab so was in der Form auch mal beim Backen gesehen wenn man so eine Art Zuckerguss oder Sahne (Lecker )
Gruß
Joachim
Joachim
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Es gibt verschiedene ansätze:
1) Resindruck
https://www.dersockelshop.de/Bomb-Explo ... glish.html
2) selber bauen
https://youtu.be/1_nSvC8xuXA?si=szMiSfTTH-RNOdgj
https://youtu.be/YmwTnHxRmX0?si=KI-0fXcBelTjQitU
1) Resindruck
https://www.dersockelshop.de/Bomb-Explo ... glish.html
2) selber bauen
https://youtu.be/1_nSvC8xuXA?si=szMiSfTTH-RNOdgj
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Beste Grüße,
Fabian
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