DAnke die Herren, very appreciated!
Irgendwie müssen ja später Schoten und Halsen binnenbords kommen, deswegen sollte ich die Durchgänge auf das Batteriedeck mit ihren Rollen vorbereiten, geht ja nachher schwerer, wenn das Wetterdeck mal drauf ist. Deswegen nebenan ein Recherchefaden zu den besagten Tauen.
https://www.segelschiffsmodellbau.com/t ... atten.html
Am Anfang meiner Recherche hatte ich quasi zum Eingrooven die Kabinenkonstellation nach Marquardt gebaut, der eine sehr freie Interpretation mit den Elementen der klassischen englischen Fregatten und dem Museumsschiff bietet. Hier ein kleiner Reminder von 2023.
War ja auf alle Fälle schon mal besser als die Bausatzteile
Genaue Informationen zur Kabine der Constitution um 1812 oder früher scheint es (noch) nicht zu geben. Das was am nächsten kommt ist der Plan der USS United States von ca. 1820. Wenn man diesen mit anderen Plänen vergleicht scheint ein Merkmal der frühen amerikanischen Schiffe das runde Schott der Aft-Cabin zu sein. Dieser Bogen stimmt ziemlich mit dem Bogen einer kurzen Pinne überein, die ja als Notpinne auf diesem Deck einsteckbar ist. Hier die Quelle dazu, Zeichner war der Segelmacher Charles Ware.
Insgesamt eine interesssante Anordnung, die Lust auf Ausprobieren gibt. Denn man muss hier beachten, dass diese Zeichnung keine exakte technische Zeichnung darstellt sondern mehr eine Prinzipzeichnung. Also ausprobieren und Anpassen ist angesagt. Auch in Verbindung mit den Gegebenheiten des Bausatzes und der historischen Quellen der Constitution , vor allem dem Hull-Modell.
Die Marquardtteile konnten schnell ummodelliert werden, doch nach der ersten Passung kam ich auf die tolle Idee, das Wetterdeck nochmals auf Probe einzupassen und ein lautes "SCHEIXX" hallte durch das Haus, denn ich hatte komplett vergessen, wie stark sich der Rumpf durch das Einkleben der Innenaufdopplung verzogen hatte ...
4 Millimeter! Dann passt die programmierte Breite der beiden Schotts natürlich nie und nimmer nicht, wie ein Bayer sagen würde.
Also zwei Holzleisten mittels Gewindestangen als Argument gegenüber der Bordwand verwendet, sich doch bitte gefälligst in Form zu bewegen.
Mit zwei eingepassten Schaschlikspießen konnte ich jetzt auch das korrekte Innenmaß nehmen.
Um sicher zu sein, das das passt - sowohl maßtechnisch wie auch vom Layout - wurden Heckspiegel und Hackbord eingepasst und es passt!
Und in der Mitte der Rundung sieht man, dass dort 2 mm zu viel sind, aber der Rest sieht doch schon ganz ansehlich aus
Also zurück an die Einsen und Nullen um die Daten zu ändern.
XXXDAn